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LGBTI* ausgeschlossen Trumps Pläne für neue Asylgesetze

Von co - 16.07.2020 - 09:00 Uhr
Trumps Pläne fürs Asylgesetz
Foto: © ZekaG
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Die amerikanische Regierung plant eine neue Regelung, die es den meisten Asylsuchenden unmöglich machen würde, legal in den USA zu leben. Unter anderem soll die Definition von Flüchtlingen so beschnitten werden, dass LGBTI* effektiv davon ausgeschlossen werden. Bis zum 15. Juli konnten US-Bürger den Entwurf noch kommentieren und sich dagegen aussprechen.

Nach dem neuen Gesetz sollen Flüchtlinge sich bei ihrer ersten Anhörung zu der „bestimmten sozialen Gruppe“ bekennen müssen. Das würde verdeckt lebende LGBTI* dazu zwingen, sich direkt zu Beginn gegenüber einem womöglich feindlich gesonnenen Richter zu outen. Beweise für einen berechtigten Asylantrag würden nicht mehr anerkannt, wenn der Richter glaubt, sie förderten ein kulturelles Vorurteil gegen ein Land oder eine Person. Floh die Person vor einer Gang oder vor Familienmitgliedern anstatt vor Mitgliedern der Regierung, ist die Asylsuche ebenfalls erschwert. Sollte die Regierung den entsprechenden Mitarbeiter zum „Abtrünnigen“ erklären oder die geflüchtete Person in anderen durchreisten Ländern kein Asyl beantragt haben, soll sie ebenso abgelehnt werden.

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