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FBI verhindert Anschlag Ziel waren Christen, Juden und LGBTIQ+-Menschen

Von ms - 05.01.2026 - 09:00 Uhr
FBI verhindert Anschlag
Foto: IMAGO / UPI Photo
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Wie jetzt bekannt wurde, hat das FBI an Silvester einen islamistischen Anschlag im US-Bundesstaat North Carolina verhindert. Nach ersten Ermittlungen wollte der 18-jährige Christian Sturdivant sowohl christliche und jüdische als auch homosexuelle und queere Menschen in einem Schnellrestaurant sowie einem Supermarkt in der Stadt Mint Hill ermorden.  

Märtyrer für den ISIS

Das US-Justizministerium und die Staatsanwaltschaft des Western District of North Carolina haben mitgeteilt, dass Sturdivant geplant haben soll, mit Messern und Hämmern einen tödlichen Anschlag durchzuführen, um die Terrorgruppe Islamischer Staat (ISIS) zu unterstützen. „Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Bundesbehörden und lokalen Strafverfolgungsbehörden hat amerikanische Leben vor einem möglichen Terroranschlag gerettet“, erklärte Generalstaatsanwältin Pamela Bondi. „Das Justizministerium wird auch weiterhin entschlossen gegen ISIS-Sympathisanten vorgehen – jeder, der solche Terrorakte plant, wird mit voller Härte des Gesetzes verfolgt.“

FBI-Direktor Kash Patel betonte zudem: „Der Angeklagte wollte ein Soldat von ISIS werden und hatte einen gewalttätigen Anschlag zu Silvester im Namen dieser Terrorgruppe geplant. Dank des schnellen Eingreifens des FBI und unserer Partner wurde dieser Anschlag verhindert.“ John A. Eisenberg, stellvertretender Generalstaatsanwalt der Abteilung für nationale Sicherheit, erklärte überdies: „Sturdivant strebte an, ein Märtyrer für ISIS zu werden und befand sich kurz davor, einen Massenangriff zu planen. Die beschlagnahmten Notizen aus seiner Wohnung legen nahe, dass er so viele Menschen wie möglich töten wollte, um das Land zu terrorisieren.“

Ankündigung eines Jihads 

Laut den Ermittlungsakten erhielt das FBI in Charlotte Mitte Dezember erste Hinweise, dass Sturdivant in sozialen Medien Beiträge veröffentlicht hatte, die ISIS unterstützen. In einem Post zeigte er so unter anderem ein Bild von Jesus Christus und den Text „Möge Allah die Kreuzanbeter verfluchen“. Gegenüber einem verdeckten Ermittler bekräftigte der gerade 18 Jahre alt gewordene Verdächtigte mehrfach, dass er ein „Soldat“ von ISIS sein wolle und bald einen „Jihad“ verüben werde. Der Plan sah demnach vor, so viele Zivilisten wie möglich zu erstechen, wobei die gewünschte Opferzahl bei mindestens zwanzig Personen lag. Schlussendlich verhaftete die Polizei den jungen Tatverdächtigen. 

Bei der Wohnungsdurchsuchung fanden die Ermittler in Sturdivants Schlafzimmer einen blauen Hammer, einen weiteren Holzhammer und zwei Fleischer-Messer, die anscheinend unter dem Bett versteckt waren. Zusätzlich wurden eine Liste von Zielen sowie taktische Handschuhe und eine Weste beschlagnahmt, die Teil des geplanten Angriffs sein sollten. Aufzeichnungen des jungen Mannes legen nahe, dass er es in erster Linie auf LGBTIQ+-Menschen sowie Christen und Juden abgesehen hatte. Sturdivant bleibt in bundesstaatlichem Gewahrsam. Bei einer Verurteilung droht ihm eine Haftstrafe von bis zu zwanzig Jahren. 

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