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Fahnen beim ESC
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Fahnen beim ESC Striktes Sicherheitskonzept in der Halle

ms - 13.04.2026 - 13:30 Uhr
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Beim Eurovision Song Contest gelten in diesem Jahr deutlich strengere Vorschriften für mitgebrachte Fahnen und Fanartikel. Besucherinnen und Besucher dürfen nur noch Fahnen in die Veranstaltungsorte mitnehmen, wenn diese aus schwer entflammbaren Materialien bestehen und entsprechende Zertifikate nachgewiesen werden können.

Das Wichtigste im Überblick:

  • ESC führt strengere Brandschutzregeln für mitgebrachte Fahnen und Flaggen ein
  • Nur schwer entflammbare Materialien mit gültigem Zertifikat sind erlaubt
  • Hintergrund ist der tödliche Brand in der Schweiz mit 41 Toten
  • Fans müssen entsprechende Nachweise beim Einlass in Wien vorlegen

ESC verschärft Regeln für Fahnen

Der offizielle Ticketanbieter Oeticket begründete die neuen Vorgaben mit verschärften Brandschutzbestimmungen, die nach einer schweren Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana eingeführt wurden. In der Silvesternacht waren dort 41 Menschen bei einem Feuer in einer Bar ums Leben gekommen, mehr als 100 weitere wurden verletzt. Auslöser war demnach entzündeter Schaumstoff an der Decke des Lokals.

Für die Veranstaltungen des ESC in Wien bedeutet dies, dass nur Fahnen zugelassen sind, für die beim Einlass entsprechende Nachweise über die Einhaltung der Brandschutznormen vorgelegt werden können. Nach Angaben des Österreichischen Rundfunks (ORF) sind dabei unter anderem die österreichische Norm ÖNORM B sowie die europäische Norm DIN EN maßgeblich. Ohne entsprechende Zertifikate ist das Mitführen nicht erlaubt.

Vorfreude auf Event

Die Vorfreude auf das musikalische Megaevent dürften die Richtlinien aber nicht schmälern. Der ESC wird in diesem Jahr in Österreich ausgetragen, nachdem der österreichische Countertenor JJ den Wettbewerb im Vorjahr im schweizerischen Basel gewonnen hatte. Die rund 90.000 Tickets für Halbfinale, Finale und Proben waren bereits im Januar weitgehend vergriffen.

Für Deutschland tritt in diesem Jahr die Sängerin Sarah Engels mit dem Titel „Fire“ an. Die 33-Jährige wurde 2011 durch ihre Teilnahme an der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ bekannt, bei der sie den zweiten Platz belegte. Sieger der Staffel war Pietro Lombardi. Die beiden wurden im Anschluss auch privat ein Paar, heirateten 2013 und bekamen 2015 einen Sohn. Die Ehe wurde 2019 rechtskräftig geschieden.

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