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Brunei-Boykott weitet sich aus // © stevanovicigor
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Brunei-Boykott Der Boykott-Aufruf von George Clooney zieht immer weitere Kreise

ae - 08.04.2019 - 10:44 Uhr
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Seitdem George Clooney zum Boykott gegen die Luxushotels des Sultans von Brunei, Hassanal Bolkia, aufgerufen hat (SCHWULISSIMO berichtete), weitet sich der Boykott auf immer mehr Branchen aus.

Wie die WELT berichtet, haben sich mittlerweile Kreditinstitute, Reiseveranstalter, Baukonzerne und Medienunternehmen dem Boykott-Aufruf gegen den südostasiatischen Inselstaat, welcher am 3. April die Todesstrafe gegen homosexuelle Handlungen eingeführt hat ( SCHWULISSIMO berichtete), angeschlossen.

Die Deutsche Bank hat die Hotels des Sultanats von ihrer Buchungsliste gestrichen (SCHWULISSIMO berichtete). Die Reise-Webseite Tripadvisor schaltete die Bewertungsfunktion für das Londoner Hotel Dorchester aus, welches zum Portfolio der staatlichen Brunei Investment Agency (BIA) gehört. Im Hotel geplante Veranstaltungen der Financial Times, des Immobilieninvestors Landsec und Movers and Shakers und auch der Fernsehpreis „TC Choice Awards“, sowie die „Brand & Lifestyle“ der Max Media Group wurden auf andere Veranstaltungsorte verlegt.

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