Direkt zum Inhalt
Elton John schließt sich George Clooney an // © David Shankbone
ANZEIGE

Brunei-Hotel-Boykott Elton John schließt sich dem Hotel-Boykott von Clooney an

ae - 01.04.2019 - 11:21 Uhr
Loading audio player...

Wie SCHWULISSIMO berichtete, will das südostasiatische Sultanat Brunei laut Scharia gleichgeschlechtlichen Sex mit dem Tod durch Steinigung bestrafen. Wegen dieser Einführung der Todesstrafe für Homosexuelle hat der britische Schauspieler George Clooney zu einem Boykott von Hotels des herrschenden Sultans Hassanal Bolkiah aufgerufen, wie die Neue Zürcher Zeitung berichtet.

Mit jeder Übernachtung lande Geld „in den Taschen der Männer, die ihre eigenen Bürger zu Tode steinigen oder prügeln, weil sie schwul sind“. Diesem Boykott-Aufruf schloß sich jetzt der Sänger Elton John an, welcher Clooney dafür lobte, dass dieser sich „gegen die schwulenfeindliche Diskriminierung und Intoleranz“ in Brunei einsetze. Es sei wichtig, schrieb der 72-Jährige auf Twitter, ein Zeichen dagegen zu setzen.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Instagram greift durch

Heimliche Videos stoppen

Instagram verschärft den Kampf gegen heimliche Aufnahmen mit Smartbrillen und sperrt erstmals Konten mit Millionenpublikum.
Hass-Konferenzen in Afrika

Erweiterte Pläne für 2027

Ein afrikanisches Anti-LGBTIQ+-Netzwerk will seine Aktivitäten 2027 deutlich ausbauen und strebt langfristig Einfluss auf Gesetze an.
"Lächerlich" laut Sage Steele

Vorstellung bei Heimspiel

Ex-Moderatorin Sage  Steele hat die Vorstellung des neuen nicht-binären Maskottchens des Damen-Basketball-Teams Toronto Tempo "lächerlich" genannt.
Flucht in die Freiheit

Paradies mit Schattenseiten

Kap Verde gilt als sicherer Zufluchtsort für viele verfolgte homosexuelle Afrikaner – doch fehlende Asylregeln lassen viele in Unsicherheit zurück.
Der Druck zum Posten

Urlaub unter Beobachtung

Vor allem junge Menschen – auch viele queere – teilen ihren Urlaub selbstverständlich in sozialen Netzwerken. Doch das Posten kann belastend werden.
Gewalt gegen queere Fahrgäste

Forderungen an Fahrdienst Uber

Ein schwerer Angriff auf eine trans* Frau in Kolumbien löst Forderungen nach besserem Schutz queerer Fahrgäste bei Fahrdienst-Apps wie Uber aus.
Allein in der Wohnung

Queere Menschen häufig betroffen

Rund 2,1 Millionen homosexuelle und queere Menschen leben allein, besonders ältere Menschen sind häufig davon betroffen.
Kritik an der US-Polizei

Queere Menschen im Fokus?

Eine neue Studie offenbart: In Kalifornien werden Menschen, die als trans* wahrgenommen werden, häufiger von der Polizei durchsucht und festgenommen.
Aktivisten verlassen Kamerun

Community massiv unter Druck

In Kamerun bedrohen Exil, Erschöpfung und sinkende Fördermittel die Strukturen der LGBTIQ+-Community und ihre bisherigen Erfolge.