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Bavarian Mr. Fetish 2026 Zum zweiten Mal wurde neuer Titel vergeben

Von ms - 31.03.2026 - 15:15 Uhr
Bavarian Mr. Fetish 2026
Foto: MLC München
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Beim diesjährigen Bavarian Mister Fetish Contest, der am vergangenen Wochenende im Rahmen des MLC-Starkbierfests stattfand, wurde der neue Bavarian Mr. Fetish 2026 gekrönt. Sein Name ist Victor und mit großem Rückhalt sicherte er sich die meisten Stimmen im Voting. 

Repräsentant der Fetisch-Szene 

„Mit seiner authentischen Art, seinem Engagement in der Community und seiner Leidenschaft für Fetish-Kultur konnte Victor das Publikum in insgesamt vier Wahlgängen überzeugen. Er tritt damit die Nachfolge von Andy an und wird die bayerische Fetish-Community bis zum MLC-Starkbierfest 2027 als Repräsentant bei nationalen und internationalen Veranstaltungen vertreten“, so Curtis Warren Puckett aus dem Vorstand des Vereins. 

Der Contest ist seit nunmehr 25 Jahren ein fester Bestandteil der bayerischen Fetisch-Szene, organisiert vom Münchner Löwen Club. Jedes Jahr pilgern nicht nur Menschen aus Bayern und Deutschland, sondern aus ganz Europa zu dem Event für die schwule Fetisch-Community. „Mit seinem Titel wird Victor nicht nur als Botschafter des Münchner Löwen Clubs auftreten, sondern auch die Verbindung zwischen regionaler Tradition und moderner Fetish-Kultur verkörpern – selbstbewusst, vielseitig und mit offenem Herzen für die Community“, bekräftigt Puckett weiter. 

Neue Wege in der Fetisch-Community

Erstmals wurde der Titel "Bavarian Mr. Fetish" im vergangenen Jahr vergeben, zuvor lautete der Titel mehr als zwei Jahrzehnte lang auf "Bavarian Mister Leather". Wie es zu dem Namenswechsel gekommen ist, erklärte 2025 der erste Titelträger Andy im SCHWULISSIMO-Interview: „Die Leder-Community hat sich über viele Jahre hinweg unermüdlich für Akzeptanz und Sichtbarkeit von Fetisch stark gemacht. In den letzten Jahren hat sich das Spektrum der Community enorm erweitert – neben Leder sind Fetische wie Rubber, Sportswear, Full Gear, Uniform, Workwear, ABDL oder Pet Play immer stärker vertreten. Viele MLC-Mitglieder haben mehr als einen Fetisch, wodurch sich spannende Kombinationen und neue Ausdrucksformen ergeben. Die Entscheidung des Vorstands, den Titel zu öffnen, war daher ein konsequenter Schritt, der die Realität der heutigen Szene widerspiegelt.“ 

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