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Angriff auf Jungen in New York Hassverbrechen im Fokus, Tatverdächtiger jetzt festgenommen

Von ms - 07.07.2026 - 11:00 Uhr
Angriff auf Jungen in New York
Foto: Instagram / NYPD Police
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Ein 37 Jahre alter Mann ist in New York wegen eines mutmaßlichen Angriffs auf einen zwölfjährigen Jungen festgenommen worden. Die Behörden ermitteln in dem Fall wegen eines möglichen schwulenfeindlichen Hassverbrechens.

Das Wichtigste im Überblick

  • Ein 37-jähriger Mann wurde wegen eines mutmaßlichen schwulenfeindlichen Hassverbrechens festgenommen.
  • Das Opfer soll ein zwölfjähriger Junge in Manhattan gewesen sein.
  • Der Angriff soll sich im April an einem Spielplatz ereignet haben.
  • Dem Verdächtigen werden mehrere Straftaten vorgeworfen.
  • Die Ermittler werten den Fall wegen mutmaßlich homophober Äußerungen als Hassverbrechen.

Gewaltakt auf dem Spielplatz 

Nach Angaben des New York Police Department (NYPD) soll Kevin Maxwell den Jungen bereits Ende April am Baruch Playground auf der Lower East Side in Manhattan burtal angegriffen haben. Der Vorfall soll sich vor einer öffentlichen Toilette ereignet haben, der Fall wurde erst jetzt publik. Laut Polizei habe Maxwell den Jungen mit homophoben Beleidigungen beschimpft und ihn anschließend mit einem Gürtel geschlagen, wie Pix 11 berichtet. Das Kind habe dabei deutliche Verletzungen erlitten. Nach dem Angriff soll der Verdächtige vom Tatort geflohen sein, die Polizei fahndete über mehrere Monate daraufhin nach dem Täter, unter anderem auch mittels einer Zeichnung des mutmaßlichen Täters. 

 Vorbestrafter Tatverdächtiger 

Der tatverdächtige Maxwell wurde schließlich in diesen Tagen nun festgenommen. Wie die New York Post berichtet, wird ihm eine Reihe von Straftaten vorgeworfen. Dazu zählen zwei Anklagen wegen Körperverletzung als Hassverbrechen, Körperverletzung, eine Handlung zum Schaden eines Kindes, Bedrohung als Hassverbrechen sowie Bedrohung. Nach Angaben aus den Haftunterlagen wurde eine Kaution in Höhe von 30.000 US-Dollar festgesetzt. Die Behörden verfolgen den Fall als mutmaßliches Hassverbrechen, weil während des Angriffs nach Angaben der Ermittler schwulenfeindliche Äußerungen gefallen sein sollen, immer wieder soll der Täter den Jungen homophob beschimpft haben. Warum Maxwell den 12-Jährigen offenbar als schwul wahrnahm, ist offiziell nicht bekannt. Sollte der Angeklagte verurteilt werden, könnten die zusätzlichen Regelungen für Hassverbrechen nach dem Recht des Bundesstaates New York zu höheren Strafen führen.

Schock in der Community 

Die LGBTIQ+-Community in New York reagierte mit Bestürzung auf den mutmaßlichen Angriff. Besonders schockierend sei für viele, dass sich die Tat gegen einen erst zwölfjährigen Jungen gerichtet habe. Vertreter der Community warnten, dass homophobe und transfeindliche Gewalt zunehmend sichtbarer werde und einige Täter offenbar immer weniger davor zurückschreckten, ihre Feindseligkeit auch in körperliche Angriffe umzusetzen – selbst wenn Minderjährige betroffen seien. Der Fall löste erneut Diskussionen über den Schutz junger LGBTIQ+-Menschen und die Folgen von Hass und Ausgrenzung aus.

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