Twilight Reboot Kristen Stewart würde gerne Regie führen bei einer Neuauflage
Schauspielerin Kristen Stewart (35) hat in einem Interview erklärt, dass sie gerne ein Remake der „Twilight“-Saga inszenieren würde. In einem Gespräch mit Entertainment Tonight wurde Stewart gefragt, ob sie sich vorstellen könne, als Regisseurin zu einem ihrer früheren Projekte zurückzukehren, insbesondere zu Catherine Hardwickes berühmter Vampir-Romanze Twilight aus dem Jahr 2008, die bis heute gerade auch in der queeren Community eine große Fangemeinde hat.
Neuauflage der Saga?
„Ich liebe, was alle Regisseure mit den Filmen gemacht haben“, so Stewart. „Aber sie waren so sie selbst, so eigen und ein bisschen schräg, einfach so präsent in der Zeit, als sie noch nicht wirklich wussten, was sie waren, bevor sie berühmt wurden.“ Auf die Frage, ob sie ein Remake der Filmreihe als Regisseurin realisieren würde, antwortete sie: „Stell dir vor, wir hätten ein riesiges Budget und jede Menge Liebe und Unterstützung. Ich würde es wirklich lieben, das neu zu adaptieren – ja, klar, ich mache das Remake. Ich mache es. Ich bin dabei.“
In einem Interview mit Variety 2024 schwärmte Stewart zudem bereits davon, wie „schwul“ die Filmreihe gewesen sei. „Ich meine, Jesus Christus, Taylor und Rob und ich, und es ist so versteckt und nicht okay. Ich meine, eine Mormonenfrau hat dieses Buch geschrieben. Es geht alles um Unterdrückung, darum, sich das zu wünschen, was einen zerstören wird. Das ist eine sehr gotische, schwule Neigung, die ich liebe.“
Stewart spielte die Rolle der Bella Swan in der Vampir-Saga, die zwischen 2008 und 2012 fünf Filme hervorbrachte und weltweit mehr als 3,3 Milliarden US-Dollar einspielte. Trotz gemischter bis negativer Kritiken wurde Twilight zu einem weltweiten Phänomen und verschaffte sowohl Stewart als auch ihrem Co-Star Robert Pattinson, der die Rolle des Edward Cullen spielte, internationalen Ruhm.
Independent-Filme und Regieerfahrungen
Seitdem Stewart ihre Zeit als Bella Swan beendet hat, hat sie in einigen unabhängigen Independent-Filmen mitgespielt, der große kommerzielle Erfolg blieb indes aus. 2021 wurde sie allerdings für ihre Darstellung von Prinzessin Diana in Pablo Larraíns Film „Spencer“ für einen Oscar nominiert. 2022 war sie auch im queeren Thriller „Love Lies Bleeding“ zu sehen. Neun Mal war sie allerdings auch für den Anti-Oscar, die Goldene Himbeere, als schlechteste Schauspielerin des Jahres nominiert. Stewart hat sich seitdem zunehmend der Regie zugewandt und hat Kurzfilme und Musikvideos für Künstler wie Chvrches geschrieben, produziert und inszeniert.
Im Jahr 2025 gab Stewart dann ihr Spielfilm-Regiedebüt mit dem biografischen Drama „The Chronology of Water“ über die bisexuelle Schwimmerin und Schriftstellerin Lidia Yuknavitch. Demnächst wird Stewart in der Komödie „The Wrong Girls“ gemeinsam mit Seth Rogen, Alia Shawkat und LaKeith Stanfield zu sehen sein. Der Film, bei dem ihre Ehefrau Dylan Meyer Regie führt, wird auch Stewarts erste Erfahrung als Drehbuchautorin und Produzentin in einem größeren Filmprojekt sein.