Elton John und David Furnish Mitgefühl als wichtige Botschaft für die zwei Söhne
Elton John und David Furnish blicken auf fast vier Jahrzehnte gemeinsamer Beziehung zurück. Seit 1993 sind die beiden ein Paar, haben geheiratet, zwei Kinder über Leihmutterschaft bekommen und die Elton John AIDS Foundation (EJAF) gegründet. Bis Ende 2025 hat die Stiftung über eine Milliarde US-Dollar gesammelt, um Heilungsmöglichkeiten für HIV/AIDS zu erforschen und Präventionsmaßnahmen zu fördern.
Vorfreude auf HIV-Oscar-Party
Am kommenden Wochenende veranstaltet die Stiftung in West Hollywood ihre jährliche Oscar-Viewing-Party, um Mittel gegen neue HIV-Infektionen zu sammeln. Im Vorfeld erklärte Furnish die Dringlichkeit der Arbeit: „Heute leben weltweit über 40 Millionen Menschen mit HIV. Zwar haben wir enorme Fortschritte erzielt, aber diese sind fragil. Kürzungen bei staatlichen Fördermitteln schaffen gefährliche Lücken in Präventions- und Behandlungsprogrammen und gefährden Leben unmittelbar.“
Die Erlöse der Veranstaltung fließen direkt in die Versorgung von Menschen mit HIV, in Präventionsmittel wie PrEP und in den Schutz von LGBTIQ+-Communitys, die besonders gefährdet sind. Furnish betonte: „Dieses Jahr ist Unterstützung nicht symbolisch, sie ist dringend. Wir haben die Mittel, neue HIV-Infektionen zu beenden, aber ohne kontinuierliches Engagement riskieren wir, jahrzehntelange Fortschritte zu verlieren.“ Auch die Förderung junger Künstler ist den beiden ein Anliegen. „Elton liegt es am Herzen, junge Talente zu fördern, und Lola Young ist einfach spektakulär. Die Gäste können eine emotionale, mutige und authentische Performance erwarten“, sagte Furnish.
Eine gleichberechtigte Zukunft
Über die Elternschaft sagte er: „Als homosexuelle Eltern sind wir uns bewusst, welches Beispiel wir geben. Wir möchten, dass Zachary und Elijah stolz auf sich selbst sind und Mitgefühl für andere entwickeln. Dieses Verantwortungsbewusstsein stärkt unsere Ehe und schärft unseren Zweck.“ Erst Anfang März wurde bekannt, dass die ganze Familie mit einem Portrait in der britischen National Portrait Gallery zu sehen ist. Für die Zukunft formulierte Furnish seine Hoffnung: „Ich wünsche mir eine AIDS-freie Zukunft. Wir haben die Mittel, neue HIV-Infektionen zu beenden. Außerdem hoffe ich auf eine Welt, in der LGBTIQ+-Menschen überall offen und sicher leben können, wo Gleichberechtigung selbstverständlich ist. Das wäre unser größtes Vermächtnis.“