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Tragische Folgen Selbstmord nach ungewolltem Outing

Von co - 30.09.2019 - 15:00 Uhr
Channing Smith - Suizid
Foto: ©New Channel 5 Nashville/Screenshot
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Der 16-jährige Channing Smith nahm sich das Leben, nachdem ein Freund ihn im Internet outete. Am vergangenen Sonntag wurde die Leiche des Jungen in seinem Elternhaus in Manchester, Tennessee gefunden.

Nach einem Streit mit einem Mitschüler soll dieser Screenshots eines expliziten Chats zwischen Channing und einem anderen Jungen veröffentlicht haben. Zum Zeitpunkt seines Todes wusste Channings Familie noch nichts von dessen sexueller Orientierung. Sein Bruder Joshua machte jedoch in einem Interview mit Daily Mail deutlich, dass die Familie Channing ohne Zögern akzeptiert hätte.

Laut Channings Mutter Crystal ermahne der Tod ihres Sohnes daran, dass die Veröffentlichung eines einzigen kleinen Fotos das gesamte Leben einer Person zerstören könne. Sie könne nicht verstehen, wie jemand so gemein sein könne. Channings Freunde und Mitschüler gedachten ihm in einer Mahnwache – seine Familie hofft jedoch auf Gerechtigkeit. Es ist allerdings unklar, ob es in dem Fall überhaupt zur Anzeige kommen wird.

 

Hier gibt es Hilfe

Die Berichterstattung über Suizid ist ein überaus sensibles Thema. Wir möchten es in KEINSTER Weise glorifizieren oder romantisieren. Viele Menschen die durch Suizid sterben, leiden an einer psychischen Erkrankung.
Wenn es dir nicht gut geht oder du daran denkst, dir das Leben zu nehmen, versuche mit anderen Menschen darüber zu sprechen. Das können Freunde oder Verwandte sein. Es gibt aber auch eine Vielzahl von Hilfsangeboten, bei denen du dich melden kannst.

Die Telefonseelsorge ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Die Telefonnummern sind 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222.

Weiterhin gibt es von der Telefonseelsorge das Angebot eines Hilfe-Chats. Außerdem gibt es die Möglichkeit einer E-Mail-Beratung. Die Anmeldung erfolgt – ebenfalls anonym und kostenlos – auf der Webseite. Informationen findest du unter: www.telefonseelsorge.de

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