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Schweizer Kriminal-Statistiken Hassverbrechen mit LGBTI*-Hintergrund sollen erfasst werden

Von co - 30.09.2019 - 13:00 Uhr
Hassverbrechen steigt - Pink Cross
Foto: © STUDIO GRAND OUEST
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Wie die LGBTI*-Organisation Pink Cross behauptet, geschehen in der Schweiz mindestens zwei homophobe Hassverbrechen pro Woche. Bislang gibt es dazu jedoch keine offizielle Statistik – das will der Nationalrat nun ändern. Doch noch fehlt die Zustimmung des Ständerates, der schon im Vorfeld Bedenken wegen der Umsetzung hatte.

Diese teilt auch die Konferenz der Kantonalen Polizeikommandanten. Daten zur sexuellen Orientierung seien sensibel und bei der Aufnahme von Delikten danach zu fragen, sei heikel. Auch könnte das Motiv eines Täters oft erst in einer Gerichtsverhandlung genau festgestellt werden und nicht etwa schon bei der Fallbearbeitung.

Ein unzulässiges Argument, fand Florian Vock von Pink Cross in einem Interview mit SRF. Denn die Polizei registriere schon viele andere persönliche Daten im Rahmen einer Anzeige und er fände es wichtig, wenn sie auch mögliche Motivationen der Angreifer aufnehmen würde. Erst wenn diese Daten erfasst werden, könne man solche Taten effektiv verhindern.

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