Direkt zum Inhalt

„Es war nur ein Witz“ Madison Cawthorn verliert Vorwahlen nach Nacktvideo-Leak

Von co - 20.05.2022 - 14:00 Uhr
Madison Cawthorn verliert Vorwahlen nach Nacktvideo-Leak
Foto: © instagram.com_madisoncawthorn
ANZEIGE
Loading audio player...

Der junge Republikaner Madison Cawthorn (26) ist für seine LGBTI*-feindlichen Äußerungen bekannt. Einst galt er als aufstrebender Politik-Star und Donald Trumps Protegé. Doch nach dem neuesten Skandal um ein Nacktvideo wandte sich laut Rolling Stone auch Trump zunächst von ihm ab. Doch auch Trumps erneute Unterstützung konnte Cawthorn nicht retten: In den Vorwahlen verlor er seine Position an seinen parteiinternen Rivalen Chuck Edwards.

Skandale über Skandale

Vor den Vorwahlen zum amerikanischen Senat versuchte Cawthorn, sich ins Gespräch zu bringen und behauptete, in Washington D.C. ginge es zu wie in „House of Cards“ (SCHWULISSIMO berichtete). Damit machte er sich auch unter der republikanischen Partei keine Freunde. In der Folge kam es zu immer neuen skandalösen Neuigkeiten um den Politiker – zum Beispiel Fotos von ihm in Reizwäsche (SCHWULISSIMO berichtete). 

Über das Nacktvideo

In der Aufnahme, die Anfang Mai an die Öffentlichkeit gelangte, simuliert ein nackter Cawthorn Oralverkehr mit einem anderen Mann. Dafür nannten kritische Stimmen ihn einen „Heuchler“. Cawthorn erklärte am 5. Mai auf Twitter: Vor Jahren habe er mit einem Freund versucht, einen derben Scherz zu machen. „Wir haben uns albern verhalten und Witze gemacht. Das war’s.“ Zur selben Zeit kam ein weiteres Video ans Licht, in dem Cawthorns männlicher Cousin und Mitarbeiter ihm in den Schritt fasst.

Anzeige
ANZEIGE

QUEERE PRESSESCHAU

ntv"Man hat sich geschminkt": Thomas Anders vergleicht sich mit Bill KaulitzSüddeutsche ZeitungHip-Hop aus München: Wie Rapperin Ebow das Lebensgefühl von Gastarbeiterkindern vertontFalterTipp Pop: Ebow – Cool, queer und gesellschaftskritischtazNach dem CSD-Anschlag: Viele Bekundungen, kaum KonkretesAlle Meldungen ansehen
ANZEIGE

Umfrage der Woche

Wie wichtig ist dir ein LGBTIQ+-freundliches Arbeitsumfeld bei der Wahl eines Arbeitgebers?

Choices
Artikel zur Umfrage lesen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Sexszenen bei Heated Rivalry

Dreharbeiten und Proben laufen

Die Vorbereitungen für „Heated Rivalry“ Staffel 2 laufen. Regisseur Jacob Tierney spricht über Sexszenen, Nacktheit und den Schutz seiner Stars.
Heiße Sportstars

Besondere Nominierungen

Bei Grindrs Jahreswahl „Unwrapped 2026“ konkurrieren Fußballstars, Tennisprofi Carlos Alcaraz und Olympiasiegerin Alysa Liu um besondere Titel.
„Black Doves“ kehrt zurück

Netflix setzt Spionagethriller fort

Ab 5. November läuft die zweite Staffel von „Black Doves“ auf Netflix. Ben Whishaw kehrt als schwuler Auftragskiller mit bewegter Vergangenheit zurück
Ehemann ist schwul: Frau klagt

50.000 Euro Schadensersatz?

Eine Italienerin fordert 50.000 Euro von ihrem schwulen Ex-Mann, weil ihr Kinderwunsch unerfüllt blieb. Das Gericht entscheidet nicht über die Klage.
Queere Jugend macht Politik

Mit 16 schon mitbestimmen

Die US-Initiative „Queer the Ballot“ zeigt LGBTIQ+-Jugendlichen, wie sie politische Entscheidungen beeinflussen können – auch ohne Wahlrecht.
Ein Vorbild nimmt Abschied

Basketballstar beendet Karriere

Der offen schwule Basketballprofi Isaac Humphries beendet mit 28 Jahren seine Karriere. Sein Coming-Out bezeichnet er als seinen stolzesten Moment.
Spendenboom bei Gallant

350.000 Dollar nach Enthüllung

Nach der Veröffentlichung alter BDSM-Fotos erhält der schwule US-Demokrat Chris Gallant mehr als 350.000 Dollar Spenden und übertrifft seinen Rivalen.
Russland fahndet nach Reporter

Schwuler Journalist auf der Flucht

Russland geht zunehmend gegen homosexuelle Journalisten vor. Der geflüchtete Vadim Vaganov berichtet über staatliche Verfolgung und Einschüchterung.
Hoffnung für Jugendliche

Unterstützung senkt Suizidrisiken

Eine US-Langzeitstudie zeigt: Trotz zunehmender Diskriminierung gehen Selbstverletzungen und Suizidversuche bei LGBTIQ+-Jugendlichen zurück.