Er will aufmerksam machen Student außerhalb von Londoner LGBTI*-Klub verprügelt
Der 21-jährige Harry Batt ist schwul und studiert in London Medizin. Am Samstag (12. Februar) wartete er nach einer Nacht im LGBTI*-Klub Heaven morgens um halb vier auf den Bus. Dabei wurde er von einer Frau verbal und physisch attackiert.
Schläge auf den Kopf
Die Frau bezeichnete Batt als „batty boy“, ein jamaikanisches Schimpfwort für schwule oder feminine Männer. Batt warnte sie, dass er die Polizei rufen würde, wenn sie nicht damit aufhöre. Daraufhin habe die Frau angefangen, Batt zu schlagen und ihn dabei „mehrfach“ am Kopf erwischt. ITV News erklärte der Student: Es gab ein „Handgemenge“ und seine Freunde versuchen, die Frau wegzuziehen. Und dann „rennt sie auf die Straße und flieht vom Tatort.“ Im Krankenhaus wurde eine Wunde an der Seite von Batts Kopf geklebt. Er hat den Vorfall der Polizei gemeldet.
Warnung an andere
Auf Twitter erklärte Batt: Er habe diesen „grundlosen Angriff“ publik gemacht, um die Öffentlichkeit auf die alarmierende Welle an Feindseligkeit gegenüber LGBTI*-Personen aufmerksam zu machen, die Großbritannien in den letzten Jahren überschwemmt. Zwischen 2020 und 2021 wurden hier mindestens 19.679 Hassverbrechen aufgrund von sexueller Orientierung begangen. Das ist laut PinkNews ein Anstieg von 210 Prozent gegenüber 2014 – und dabei werden neun von zehn Vorfällen nicht einmal gemeldet.