Direkt zum Inhalt
Republikaner kritisieren Apple wegen eines Emojis
ANZEIGE

Schwangerer Mann Republikaner kritisieren Apple wegen eines Emojis

co - 03.02.2022 - 14:00 Uhr
Loading audio player...

Letzte Woche veröffentlichte Apple eine Beta-Version des iOS 15.4, zu dem unter anderem neue Emojis gehören. Die Zeichen sind Teil einer geräteübergreifenden Reform. Zu ihnen gehört auch die „schwangere Person“, an dem die konservative US-Bevölkerung sich stört.

Witze und Kritik

Am Wochenende kritisierten republikanische Medien und Angehörige der republikanischen Partei das Emoji, das sie als schwangeren Mann identifizierten. Sean Spencer, der unter Donald Trump als Press Secretary des Weißen Hauses diente, machte sich auf Twitter über das Zeichen lustig: „Auf dem College habe ich die naturwissenschaftlichen Anforderungen erfüllt, indem ich Geologie belegt habe – jetzt sehe ich, was ich verpasst habe – diese Biologiestunden hätten geholfen, das neue Schwangeren-Emoji zu erklären.“ Tucker Carlson von Fox News witzelte in der Sendung: „In Wirklichkeit können Männer sehr einfach schwanger werden, wenn sie nicht die richtigen Vorkehrungen treffen. Passt auf, Kerle. Es könnte euch passieren.“ Er bezeichnete das iOS-Update als Form von „Desinformation“. 

LGBTI*-Repräsentation

Die Entscheidung über die neuen Emojis wurde vom Unicode Consortium getroffen. Das ist eine gemeinnützige Industrievereinigung, die reguliert, wie Schriftzeichen und Emojis online angezeigt werden. Jeremy Burge, der Gründer er Emojipedia, ist Teil einiger Unicode-Treffen und schrieb laut dem Business Insider im Juli: Die neuen Symbole zeigen, dass „Schwangerschaften für manche trans* Männer und nicht-binäre Personen möglich sind“.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Kampf für die Liebe

Lesbisches Paar in Uganda

Nach Monaten in Haft kämpft das lesbische Paar Wendy und Denise in Uganda weiter für ihre Beziehung – trotz Drohungen, Angst und Ausgrenzung.
Kanada öffnet Samenspende

Ende homophober Diskriminierungen

Kanada streicht umstrittene Regeln für Samenspenden und beseitigt damit eine weitere diskriminierende Hürde für schwule und bisexuelle Männer.
Outing im Job in Österreich

Studien zeigen große Zurückhaltung

Neue Studien zeigen: Viele LGBTIQ+-Menschen in Österreich verschweigen ihre Sexualität im Beruf aus Angst vor Diskriminierung und Benachteiligung.
Sorge um Perez Hilton

Selbstverletzung während Livestream

US-Blogger Perez Hilton hat sich in einem Livestream in offenbar suizidaler Absicht mit einem Messer selbst verletzt. Aktuell ist er in einer Klinik.
Rob Jetten trifft Joe Locke

Meeting beim World Pride

Der niederländische Premierminister Rob Jetten hat Heartstopper-Star Joe Locke getroffen und kündigte Millionenhilfen für mehr LGBTIQ+-Sicherheit an.
Gedenkstätte nach CSD-Anschlag

Berlin schafft Ort des Erinnerns

Mit einem Gedenkbaum und einer Regenbogenbank will Berlin künftig dauerhaft an die Opfer des CSD-Anschlags vom 25. Juli erinnern.
Queeres Paar angegriffen

Pfefferspray-Attacke in München

Nach einer queerfeindlichen Attacke in München rücken steigende Fallzahlen und Warnungen vor zunehmender Gewalt gegen LGBTIQ+-Menschen in den Fokus.
Besondere Freundschaft

Stefano Belotti und Matteo Santoro

Die beiden Wasserspringer Stefano Belotti und Matteo Santoro gewannen jetzt EM-Bronze und sind inwischen Lieblinge der schwulen Community Italiens.
Sexy Doppelgänger

Timothée Chalamets Zwilling?

OnlyFans-Creator Eddie Veyro führt seinen Erfolg auf seine Ähnlichkeit mit Timothée Chalamet zurück – der Schauspieler soll darüber wenig erfreut sein