Direkt zum Inhalt
Ein Regenbogen-Olympionike // © instagram.com/timobarthel1
ANZEIGE

Ein Regenbogen-Olympionike Sportler äußert sich zu LGBTI*, als nachgefragt wurde

tr - 22.07.2021 - 14:00 Uhr
Loading audio player...

Tim Barthel ist ein Olympionike der aktuellen Sommerspiele in Tokio. In seiner Instagram Bio beschreibt er sich als „Athlet, Mensch, Taucher“ – eingeklammert in Regenbogen-Emojis. Nun könnte man meinen, der Sportler zählt sich zur LGBTI*-Gemeinschaft. Doch Barthel hält nichts von Etiketten.

Barthel denkt nicht in Schubladen

Letzte Woche trug der Athlet auf einem Instagram-Foto ein Pride Shirt mit dem Kommentar: "Manchmal ändert sich nichts in einem Jahr und alles an einem Tag. Wer nur in schwarz und weiß denkt, wird nie einen Regenbogen sehen!“

„Mensch ist Mensch“ – schrieb er, nachdem outsports.com beschlossen hatte, nachzufragen. Er meinte weiter, dass es keine Rolle spiele, welche Hautfarbe man habe oder zu wem man sich hingezogen fühle. Unser aller Blut ist rot. Auf die Frage, ob er zur queeren Community gehört, wich er aus. Er wollte es nicht benennen und erklärte, dass er die Gemeinschaft gerne unterstützt, aber nicht homosexuell sei.

Wir sind alle Menschen, nur das zählt

Barthel fand die Vorstellung gut, dass über ihn gesagt wird, er sei weder homo- noch heterosexuell, sondern ein Mensch, der andere unterstützt. Er selbst wurde bereits als „Schwuchtel“ beschimpft, weil er als Taucher mit einer Speedo Badehose an den Strand ging. Mit normalen Shorts passiert ihm das nicht.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Geldstrafe für George Santos

Illegaler Insider-Wetthandel

Der schwule Ex-US-Abgeordneter George Santos sorgt für neue Schlagzeilen und muss nach einer illegalen Online-Wette mehr als 35.000 Dollar zahlen.
Streit um Gay-Schulclub

Klage gegen US-Schulbehörde

Eltern betroffener Kinder haben Klage gegen eine Schulbehörde in Virgina eingereicht, die unbedingt einen homosexuellen Schulclub verhindern will.
Appell von Autor Can Dündar

Warnung vor homophoben Hass

Autor Can Dündar warnt nach dem CSD-Anschlag vor Homophobie als politischem Instrument und kritisiert doppelte Maßstäbe im Umgang mit Extremismus.
Machtkampf bei der FIFA

Druck auf Infantino wächst

Ex-FIFA-Präsident Blatter bringt die lesbische Norwegerin Lise Klaveness als Nachfolgerin von Gianni Infantino ins Spiel.
World Pride Konferenz

Menschenrechte im Fokus

Bei der WorldPride in Amsterdam diskutieren ab heute Aktivisten und Politiker über LGBTIQ+-Rechte, Gesundheit und politische Herausforderungen.
Klage gegen US-Regierung

Streit um Krankenversicherung

Fünf trans* Bundesbedienstete verklagen die US-Regierung wegen des Ausschlusses geschlechtsangleichender Behandlungen aus der Krankenversicherung.
Kritik an Kanzler Merz

Versagen nach CSD-Anschlag?

Nach dem CSD-Anschlag fordert der LSVD+ mehr Schutz vor Hasskriminalität – und wirft Bundeskanzler Merz mangelnden Dialog vor.
Streit um Italiens Schulgesetz

Massive Kritik an Eltern-Veto

Kritik am neuen Schulgesetz in Italien: Interessenverbände sehen das Eltern-Veto bei Sexualerziehung und LGBTIQ+ im Widerspruch zur Verfassung.
Viele Fragen nach CSD-Anschlag

Dobrindt fordert schärfere Gesetze

Nach dem CSD-Anschlag bleiben für Innenpolitiker viele Fragen offen. Bundesinnenminister Dobrindt fordert unterdessen schärfere Sicherheitsgesetze.