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Homophober Modedesigner Feuert Philipp Plein seinen Manager wegen Sexualität und HIV-Status?

Von km - 10.02.2021 - 12:00 Uhr
Philipp Plein feuert Manager wegen Sexualität und HIV-Status
Foto: © instagram.com/philippplein
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Der deutsche Modedesigner Philipp Plein wird beschuldigt, seinen Manager gefeuert zu haben, weil dieser schwul und HIV-positiv ist. Der Luxusdesigner sowie sein in den USA ansässiges Unternehmen wurde nun von Amro Alsoleibi angeklagt. In der Klage des ehemaligen Managers von Pleins Geschäften in New York City heißt es „Sehr früh in Herrn Alsoleibis Arbeitsverhältnis begann Plein, seine Abneigung gegen schwule Männer offen zu zeigen und sagte: 'Ich hasse es, mit Schwulen zu arbeiten.'".

Außerdem behauptet Alsoleibi, dass der Designer ständig homophobe Kommentare abgab, Dinge, die er nicht mochte, als "zu schwul" bezeichnete und Geschäfte anwies, „keine Schwulen einzustellen.“ Plein wollte, dass die Marke "100 Prozent heterosexuell ist.“

Als die Krankenversicherung von Alsoleibis 2019 abrupt gekündigt wurde, war er gezwungen, sich als HIV-positiv zu outen. Von da an wurden ihm Aufgaben entzogen, woraufhin er Plein konfrontierte und dieser ihm laut Alsoleibis eine unbegründete Abmahnung überreichte, um einen Vorwand zu haben, ihn später zu feuern.

Alsoleibi fordert Schadensersatz und Gehaltsnachzahlung wegen seiner Entlassung, die seiner Meinung nach aufgrund seiner Sexualität, seines HIV-Status und "als Vergeltung für seine mehrfachen Beschwerden über die ungesetzliche Beschäftigungspolitik der Beklagten" erfolgte.

Philipp Plein hat sich noch nicht zu der Klage geäußert.

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