Neue Hoffnung in Afrika LGBTI*-Flüchtlinge setzen auf Biden und Harris
Momentan ist die Obergrenze an Flüchtlingen, die offiziell in den USA Zuflucht finden, auf einem Rekordtief von 15.000 Personen. Der Wahlsieg von Joe Biden und Kamala Harris sorgte bei vielen LGBTI*-Geflüchteten in den Flüchtlingslagern Kenias für neue Hoffnung auf einen Umschwung in der Flüchtlingspolitik und ein besseres Leben in den USA.
„Viele von uns hatten unsere Träume während der letzten paar Jahre aufgegeben“, so die 29-jährige Dhalie aus Uganda gegenüber Reuters. Wie Hunderte andere Geflüchtete zog sie in das liberalere Kenia, wo sie darauf wartete, in den USA einen Neuanfang wagen zu dürfen. „Jetzt gibt es eine Chance auf ein Leben in den USA, wo ich studieren, arbeiten und [mich frei ver]lieben kann.“
Biden hatte gelobt, jährlich bis zu 125.000 Geflüchtete aufzunehmen. Dass er sich außerdem für die Rechte sexueller Minderheiten einsetzte, lässt die mehr als 750 LGBTI*-Flüchtlinge in Kenia darauf hoffen, dass sie der Diskriminierung und der Kriminalisierung nun endlich langfristig entgehen können.