Weil er die Polizei rief Schwuler vom Nachbarn ins Gesicht geschlagen und getreten
Der 23-jährige Stephen Wentzell lebt im kanadischen Halifax. Am 31. August zeigte er seinen Nachbarn wegen häuslicher Gewalt an. Die Polizei zog jedoch wieder ab, ohne etwas zu unternehmen. Der Nachbar stand zwei Wochen später mitten in der Nacht vor Wentzells Tür – er hatte wohl einen Verdacht. „Er stolperte betrunken die Treppe hinauf, und dann sah ich nur noch geschlossene Fäuste“, so Wentzell gegenüber Global News. Als er realisierte, in welcher Gefahr er sich befand, startete Wentzell eine Audio-Aufnahme auf seinem Handy, um den Angriff beweisen zu können.
Auf Twitter schrieb Wentzell zu dem Vorfall: „Ich habe mehr als ein Duzend Schläge auf den Kopf eingesteckt, während er mich eine Schwuchtel nannte und [wurde] ins Gesicht getreten, bis sein Stiefel abfiel.“ Glücklicherweise kam Wentzell mit einer Gehirnerschütterung davon – muss aber weiterhin zittern, da die Polizei den Nachbarn wieder entließ: Sie sei nicht dazu befugt, Menschen aus ihren Häusern zu vertreiben.