Tod eines Film-Produzenten Bruneis Prinz Azim verstarb im Krankenhaus
Prinz Azim war der schwule Sohn des homophoben Sultans Hassanal Bolkiah von Brunei. Am 24. Oktober starb er laut dem Borneo Bulletin im Alter von nur 38 Jahren in einem Krankenhaus in Jerudong. Wie QNews schreibt, soll der Prinz in den letzten Jahren wegen Leberkrebs behandelt worden sein.
Sein geschätztes Vermögen von 5 Milliarden Dollar steckte Prinz Azim vornehmlich in seine Film-Produktions-Firma Daryl Prince Productions und in einige Fashion-Projekte. Er produzierte beispielsweise „Das Glück an meiner Seite“, „Dark Places“, „Wild Oats“ und „The Happy Prince“.
2019 wurde der Prinz von Boulevard-Kolumnist Perez Hilton geoutet. Das geschah inmitten einer Debatte um Bolkiahs harsche Rechtsprechung: Der Sultan führte unter anderem den Tod durch Steinigung für Verkehr zwischen Männern und Peitschenhiebe für Lesben ein. Wie die New York Post berichtete, habe Prinz Azim dieses harsche Strafgesetz unterstützt. Vielerorts sorgte das Gesetz laut PinkNews jedoch für eine so entschiedene Gegenreaktion, dass Brunei ein Moratorium für die Todesstrafe einführte.