Direkt zum Inhalt
Starke Worte von Singapurs Staatschefin
ANZEIGE

Gegen jede Diskriminierung Starke Worte von Singapurs Staatschefin

co - 27.08.2020 - 14:00 Uhr
Loading audio player...

Singapurs Staatspräsidentin Halimah Yacob erklärte in den sozialen Medien: In ihrem Land gäbe es keinen Platz für irgendwelche Formen der Diskriminierung – weder in der Gesellschaft noch am Arbeitsplatz. Und das obwohl die Gesellschaft nach wie vor recht konservativ eingestellt ist: Nach dem Gesetz können gleichgeschlechtliche Handlungen noch immer Haftstrafen nach sich ziehen – es wird nur offiziell nicht mehr angewandt.

Yacob schaltete sich ein, weil ein Arbeitgeber einer Mitarbeiterin untersagte, ihren Hijab zu tragen. Die Präsidentin erklärte laut CNA: Man solle Personen einzig und allein aufgrund ihrer Leistungen und ihrer Fähigkeiten beurteilen. Diskriminierung am Arbeitsplatz sei besonders gravierend, weil die Menschen sich während der Pandemie sowieso schon um ihre Lebensgrundlage sorgten. Die Politikerin erklärte weiter, dass Diversität Singapurs Stärke sei. Die Bevölkerung habe das bereits akzeptiert; jetzt müssten die Arbeitgeber die Diversität am Arbeitsplatz akzeptieren und so zu einer „fairen und offenen Gesellschaft“ beitragen.

Der Geschäftsinhaber hat das Kopftuchverbot seither wieder aufgehoben.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Natur trifft Sehnsucht

Faszination schwule Angler

Schwule Angler stehen für Authentizität und eine Form von Männlichkeit, die in der Community zunehmend als Gegenentwurf zum Großstadtleben fasziniert.
Gregg Araki fordert mehr Mut

Provokation mit Botschaft

Regisseur Gregg Araki sieht sexuelle Unterdrückung als Ursache vieler gesellschaftlicher Probleme und wirbt für mehr Offenheit und queere Sichtbarkeit
ESC-Suche nimmt Fahrt auf

Vorentscheid im Februar geplant

Der SWR plant den deutschen ESC-Vorentscheid erneut für Februar und überträgt dem neuen Musikteam eine Schlüsselrolle. Das Ziel ist der Sieg des ESC.
CSD vor finanzieller Hürde

Pride in Brandenburg in Gefahr

Der CSD Rathenow steht nach dem Wegfall einer staatlichen Förderung vor finanziellen Problemen und erhöht zugleich seine Sicherheitsvorkehrungen.
Boy George sagt Auftritt ab

Musical besetzt Rolle neu

Nach Kritik an einem umstrittenen Pro-Israel-Song zieht sich Boy George kurzfristig aus der Musicalshow „Jesus Christ Superstar“ in London zurück.
Aidshilfe Heidelberg

Finanzielle Zukunft ungewiss

Die Aidshilfe Heidelberg warnt vor finanziellen Einschnitten und sieht ihre Arbeit ohne weitere Zuschüsse gefährdet.
Besonderes Jubiläum

25 Jahre Lebenspartnerschaft

Vor 25 Jahren trat das Lebenspartnerschaftsgesetz in Deutschland in Kraft – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Gleichstellung homosexueller Paare.
Die Angst nimmt zu

Sicherheitsgefühl nach CSD-Anschlag

Nach dem CSD-Anschlag in Berlin fühlen sich laut aktueller Befragung viele Menschen unsicherer und fordern mehr Schutz für die queere Community.
Warnung von Kevin Kühnert

Queere Rechte bleiben verletzlich

Der schwule Ex-Generalsektretär der SPD, Kevin Kühnert, sieht queere Fortschritte nicht als unumkehrbar und warnt vor wachsender Unsicherheit.