Nigerianer erpresst Polizei schikaniert Menschen, die „schwul aussehen“
Am 27. Juli kehrte Poetx und Songschreiberx Logan February von einem Routine-HIV-Test im nigerianischen Lagos nach Hause zurück. Als das Taxi kurz hielt, klopfte ein Polizist ans Fenster und erzwang sich Einlass ins Gefährt, um Logan auszufragen: Wer xier sei, woher xier käme, warum xier ein Tattoo habe. Schließlich griff er sich die Gleitgel-Pakete, die Logan beim HIV-Test bekommen hatte, und unterstellte xiem, mit Drogen zu handeln. Logan landete schließlich in einem Bus, wo er einer Handy-Durchsuchung zustimmte. Logan beobachtete während xieser Befragung, wie noch zwei weitere Personen aus ähnlichen Gründen festgehalten wurden. Die Polizei ließ alle drei wieder frei – sie hatte wohl eingesehen, dass es bei ihnen nichts zu holen gab.
Anders verhielt es sich laut Vice mit Software-Designer Damien. Die Beamten glaubten, er sähe schwul aus und drohten ihm mit 14 Jahren Gefängnis – dabei ist Homosexualität an sich nicht strafbar. Damien kam nur davon, weil er 100.000 Naira (220 Euro) zahlte.