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Doch kein Solidaritätsmarsch? LA Pride entschuldigt sich nach heftiger Kritik

Von co - 10.06.2020 - 15:00 Uhr
Doch kein Solidaritätsmarsch?
Foto: © Pollyana Ventura
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Erst letzte Woche gaben die Veranstalter der LA Pride bekannt, am ursprünglichen Datum einen solidarischen Protest-Marsch gegen Polizei-Gewalt starten zu wollen (SCHWULISSIMO berichtete). Für das Vorhaben heimste der Veranstalter Christopher Street West jedoch einige Kritik ein: Man hatte für das Event eine Erlaubnis von der örtlichen Polizei erfragt und strebe laut der Huffpost eine „starke und vereinte Partnerschaft mit dem Polizei-Vollzugsdienst“ an. Eine solche Zusammenarbeit ginge jedoch gegen das, wofür die Proteste stehen.

Bereits am 5. Juni zog Produzent Jeff Consoletti sich von dem Vorhaben zurück. Auf Instagram schrieb er eine lange Stellungnahme dazu: Der Plan, sich auf die Seite der „Black Lives Matter“-Bewegung zu stellen, sei „nicht ganz ausgereift“ gewesen. Er entschuldige sich dafür und habe eingesehen, dass er damit genau die Privilegien und die Passivität zur Schau gestellt habe, die zur aktuellen Situation beitragen. Am Montag entschuldigte sich auch Christopher Street West bei den Leitern der Bewegung.

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