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Geschmacklose Veranstaltung?
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Geschmacklose Veranstaltung Planen Studenten einen Charlie-Kirk-Doppelgänger-Wettbewerb?

ms - 09.09.2026 - 14:30 Uhr
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Ein angeblich von Studenten organisierter „Charlie-Kirk-Doppelgänger-Wettbewerb“ sorgt an der Georgetown University in den USA für viel Kritik. Die Veranstaltung soll zum ersten Jahrestag des Todes des konservativen und queerkritischen Aktivisten am morgigen Donnerstag stattfinden. Die Universität betont, nicht an der Organisation beteiligt zu sein.

Das Wichtigste im Überblick

  • An der Georgetown University soll ein „Charlie-Kirk-Doppelgänger-Wettbewerb“ geplant sein.
  • Die Veranstaltung soll am 10. September stattfinden, dem ersten Jahrestag von Kirks tödlichem Schusswaffenangriff.
  • Beworben wurde der Wettbewerb offenbar anonym auf der Plattform Fizz.
  • Ein entsprechender Beitrag erhielt mehr als 2.200 positive Bewertungen.
  • Die Zahl entspricht fast einem Drittel der Studenten im Grundstudium an Georgetown.
  • Turning Point USA, eine von Kirk mitgegründete Organisation, kritisiert die angebliche Veranstaltung.
  • Mitglieder der Organisation vermuten, dass sich die Teilnehmer über Kirks Tod lustig machen wollen.
  • Georgetown betont, die Universität habe die Veranstaltung nicht organisiert und kenne keine offizielle studentische Gruppe, die sie plane.
  • Ob der Wettbewerb tatsächlich stattfindet und wer die Beiträge veröffentlicht hat, ist bislang unklar.

Wettbewerb sorgt für Streit

Der Wettbewerb soll anonym auf Fizz beworben worden sein. Die Social-Media-Plattform verlangt eine Universitäts-E-Mail-Adresse, damit Nutzer mit der Georgetown-Gemeinschaft interagieren können. Fizz ist jedoch nicht offiziell mit der Georgetown University verbunden. Nach Berichten von Fox News Digital erhielt ein Beitrag, der für den Wettbewerb warb, mehr als 2.200 positive Bewertungen. Das entspricht fast einem Drittel der Zahl der Studenten im Grundstudium an Georgetown.

Die angebliche Veranstaltung soll am 10. September stattfinden. Es wäre der erste Jahrestag des Tages, an dem Kirk 2025 während eines Auftritts an der Utah Valley University tödlich angeschossen wurde. Kirk wurde 31 Jahre alt. In einem Beitrag zur Bewerbung des Wettbewerbs wurden Studenten aufgefordert, sich auf dem Copley Lawn der Universität zu versammeln. Die Veranstaltung wurde dabei mit dem Gedanken verbunden, sich trotz möglicher Konsequenzen öffentlich zu äußern.

Turning Point kritisiert die Pläne

Kritik kommt vom Georgetown-Ableger von Turning Point USA, einer Organisation, die Kirk mitgegründet hatte. Mitglieder der Gruppe gehen Berichten zufolge davon aus, dass die Veranstaltung dazu dienen soll, sich über seinen Tod lustig zu machen. Auf Fizz sollen zudem weitere Beiträge veröffentlicht worden sein, die sich über Kirks Witwe Erika Kirk lustig machen. Außerdem sollen Nutzer auf ein virales Lied über den konservativen Aktivisten Bezug genommen haben.

Die Georgetown University stellte zugleich klar, dass sie die Veranstaltung nicht organisiert habe. Die Hochschule erklärte außerdem, ihr sei keine Studentengruppe bekannt, die den Wettbewerb offiziell plane. Ein Sprecher der Universität sagte, die Hochschule nehme die anonymen Beiträge ernst. Die darin verwendete Sprache stehe grundsätzlich im Widerspruch zu den Werten Georgetowns. Gleichzeitig erkenne die Universität das Recht ihrer Studenten an, politische Ansichten zu äußern. Sich jedoch über jemanden lustig zu machen, der bei einem Gewaltakt getötet worden sei, sei „zutiefst enttäuschend“. Die Kontroverse fällt mit den Vorbereitungen auf den ersten Jahrestag von Kirks Tod zusammen. Unterstützer des Aktivisten planen an verschiedenen Orten in den USA Gedenkveranstaltungen

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