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Manu Ríos in Horrorfilm
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Manu Ríos in Horrorfilm „Élite“-Schauspieler trifft auf „Heartstopper“-Star

ms - 18.08.2026 - 15:30 Uhr
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Kit Connor (22) und Manu Ríos (27) wechseln für ihr neues gemeinsames Filmprojekt in eine düstere Welt. Die beiden aus „Heartstopper“ und „Élite“ bekannten Schauspieler stehen für „Rapture“ vor der Kamera, einen mittelalterlichen Horrorfilm über eine tödliche Seuche, Untote und eine Gruppe von Mönchen. Auch Will Poulter gehört zum Ensemble. 

Das Wichtigste im Überblick

  • Kit Connor und Manu Ríos gehören zur Besetzung des Horrorfilms „Rapture“.
  • Der Film spielt 1348 in Yorkshire und verbindet historische Elemente mit übernatürlichem Horror.
  • Im Zentrum steht ein abgelegenes Kloster mit zehn Mönchen, das von einer Seuche bedroht wird.
  • Die Krankheit verwandelt ihre Opfer in „Revenants“, also rastlose Untote.
  • Regie führt der kanadische Dramatiker Jordan Tannahill, für den der Film sein Kinoregiedebüt ist.
  • Tannahill ist für seine Arbeit im Bereich der LGBTIQ+-Kunst bekannt.
  • Die Dreharbeiten sind in Ungarn geplant; Produktionsbeginn ist voraussichtich Herbst 2026.

Horror statt junger Liebe

Für Connor und Ríos bedeutet das einen deutlichen Genrewechsel. Connor wurde durch seine Rolle als Nick Nelson in „Heartstopper“ international bekannt, Ríos erlangte als Patrick Blanco in „Élite“ große Bekanntheit. Statt romantischer Geschichten aus dem Leben junger Menschen geht es diesmal um eine Welt, in der eine Seuche die Grenzen zwischen Leben und Tod aufhebt. Der Film soll 1348 in Yorkshire spielen, in einem abgelegenen Kloster. Dort leben zehn Mönche nach strengen Regeln von Glauben und Hingabe. Ihr abgeschiedenes Leben wird erschüttert, als ein Fremder beziehungsweise Bote mit Nachrichten über eine mysteriöse Krankheit eintrifft.

Seuche bringt Tote zurück

Zunächst scheint es sich bei der Krankheit um ein schweres hämorrhagisches Fieber zu handeln. Doch die Epidemie entwickelt sich zu etwas wesentlich Unheimlicherem: Die Opfer kehren nach ihrem Tod als sogenannte „Revenants“ zurück – rastlose, untote Wesen. Das Kloster wird dadurch zum Schauplatz eines Kampfes ums Überleben. Gleichzeitig spaltet die Seuche die Gemeinschaft der Mönche. Einige sind überzeugt, dass die Tore des Klosters geöffnet werden müssen, um Erkrankte aufzunehmen und ihnen zu helfen. Andere wollen das Kloster abschirmen und das Wissen schützen, das dort über Jahrhunderte bewahrt wurde. Damit geht es in „Rapture“ nicht allein um die Bedrohung durch die Untoten. Im Zentrum stehen auch moralische Entscheidungen: Wie viel darf ein Mensch für das eigene Überleben opfern – und wann muss er das eigene Leben riskieren, um anderen zu helfen?

Leidenschaft unter Mönchen

Die mittelalterliche Klosterwelt bietet zugleich Raum für Konflikte um Glauben, Macht, Identität und persönliche Beziehungen. Die Besetzung mit Connor und Ríos sowie die Beteiligung von Regisseur Jordan Tannahill haben dabei früh das Interesse des schwulen Publikums geweckt, denn Tannahill ist als Autor und Dramatiker für seine Arbeit im Bereich der LGBTIQ+-Kunst bekannt. Die neusten Informationen zum Film untermauern die Hoffnungen: Tannahill beschrieb die Geschichte nun als eine, in der es unter anderem um die „tiefe, leidenschaftliche Beziehung“ zweier junger Mönche geht, die gemeinsam aufgewachsen sind. Damit deutet sich eine deutlich schwule Ebene der Geschichte an. Welche Rollen Connor und Ríos dabei genau übernehmen, ist noch unklar; auch die konkrete Ausgestaltung der Beziehung bleibt abzuwarten.

Tannahill gibt sein Regiedebüt

Für Jordan Tannahill ist „Rapture“ der erste Spielfilm als Regisseur. Der kanadische Autor und Dramatiker bringt damit eine Geschichte auf die Leinwand, die historisches Drama, Horror und übernatürliche Elemente miteinander verbindet. Produziert wird das Projekt unter anderem von Elevation Pictures, 2AM und Brookstreet Pictures. Die Produktion soll in Ungarn stattfinden, Drehbeginn soll Oktober 2026 sein. 

Für Connor und Ríos ist „Rapture“ damit ein ungewöhnliches gemeinsames Projekt. Beide Schauspieler sind vor allem durch Serien bekannt geworden, in denen Beziehungen, Jugend und Sexualität eine wichtige Rolle spielen. Nun treffen sie in einer Geschichte aufeinander, die diese Themen mit mittelalterlichem Horror und einer tödlichen Seuche verbindet. Connor hat zuletzt ebenfalls verstärkt in anderen Genres gearbeitet. Unter anderem war er in dem Kriegsfilm „Warfare“ zu sehen. Ríos spielte zuletzt unter anderem in Pedro Almodóvars „Strange Way of Life“. 

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