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Penis-Filler endet tödlich Lungenembolie nach Filler-Spritze bei Online-Star

Von ms - 09.09.2026 - 15:00 Uhr
Penis-Filler endet tödlich
Foto: Instagram / ego2222
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Ein kosmetischer Eingriff zur Penisvergrößerung ist für den britisch-nigerianischen Unternehmer und Influencer Igho „Tiny“ Ubiribo tödlich ausgegangen. Der 43-Jährige starb während eines Aufenthalts in Thailand an einer Lungenembolie, die nach Angaben einer britischen Gerichtsmedizinerin durch den Eingriff ausgelöst wurde. 

Das Wichtigste im Überblick

  • Der britisch-nigerianische Unternehmer und Influencer Igho „Tiny“ Ubiribo ist mit 43 Jahren gestorben.
  • Er hatte sich während eines Urlaubs in Bangkok 40 Milliliter Hyaluronsäure und Lidocain in den Penis spritzen lassen.
  • Nach dem Eingriff klagte er bei einer Massage über Brustschmerzen und verlor zweimal das Bewusstsein.
  • Im Krankenhaus wurde eine Lungenembolie festgestellt. Ärzte versuchten mehr als 100 Minuten lang, ihn wiederzubeleben.
  • Eine Obduktion ergab Hyaluronsäure-Material in seiner Lunge.
  • Eine britische Gerichtsmedizinerin kam zu dem Schluss, dass der kosmetische Eingriff die tödliche Lungenembolie verursacht hatte.
  • Ubiribo war in sozialen Medien für seinen luxuriösen Lebensstil bekannt und hatte rund 185.000 Instagram-Follower. Auch innerhalb der LGBTIQ+-Community hatte er viele Anhänger.

Influencer stirbt nach Penisvergrößerung 

Ubiribo, der in sozialen Medien auch unter den Namen Denisi und Ego bekannt war, hatte sich während des Urlaubs in Bangkok 40 Milliliter Hyaluronsäure und Lidocain in den Penis injizieren lassen. Die Behandlung erfolgte in einer nicht näher benannten thailändischen Klinik. Seine Ehefrau Danielle Simba Allen war bei der Reise dabei. Nach dem Eingriff gingen Ubiribo und seine Frau zu einer Massage. Dort klagte er über Schmerzen in der Brust und verlor zweimal das Bewusstsein. 

Er wurde mit einem Krankenwagen in das Sukhumvit Hospital gebracht. Zunächst konnte er noch Fragen beantworten. Seine Ehefrau informierte die Ärzte über die kurz zuvor vorgenommenen Filler-Injektionen. Noch vor einer geplanten Computertomografie verlor Ubiribo jedoch erneut das Bewusstsein. Die Ärzte stellten eine Lungenembolie fest – eine Verstopfung eines Blutgefäßes in der Lunge. Ubiribo wurde auf die Intensivstation gebracht. Das medizinische Personal versuchte nach Angaben der Berichte mehr als 100 Minuten lang, ihn wiederzubeleben, leider vergebens. 

Hyaluronsäure in der Lunge 

Eine spätere Obduktion in Großbritannien brachte jetzt weitere Erkenntnisse. In Ubiribos Lunge wurde zelluläres Material gefunden, das mit der bei dem Eingriff verwendeten Hyaluronsäure übereinstimmte. Die Londoner Gerichtsmedizinerin Jean Harkin kam zu dem Schluss, dass Ubiribo infolge des kosmetischen Eingriffs an einer Lungenembolie gestorben war. Penis-Filler werden als nichtoperativer kosmetischer Eingriff eingesetzt, um Umfang oder Länge des Penis zu verändern. Dabei werden Filler, häufig auf Basis von Hyaluronsäure, in das Gewebe injiziert. Obwohl solche Behandlungen als kosmetische Verfahren angeboten werden, können Komplikationen auftreten. Fachleute warnen unter anderem vor Infektionen, Entzündungen und weiteren gesundheitlichen Folgen. 

Bekannt für luxuriösen Lebensstil

Ubiribo war in den sozialen Medien für seinen aufwendigen Lebensstil bekannt. Rund 185.000 Menschen folgten ihm auf Instagram, darunter auch viele Fans aus der queeren Community. Er präsentierte dort unter anderem Reisen, Mode und Luxus. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Danielle Simba Allen, einer Modedesignerin und Socialite, war er auch bei Veranstaltungen und Reisen öffentlich präsent. Das Paar heiratete 2022 in Simbabwes Hauptstadt Harare. Nach seinem Tod wurde Ubiribo in London beigesetzt. Unter den Trauergästen waren auch der nigerianische Musiker Davido und die Social-Media-Persönlichkeit Cubana Chief Priest.  Der Fall lenkt damit auch den Blick auf die Risiken kosmetischer Eingriffe im Ausland. 

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