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Luke Evans setzt Zeichen für Pride

Luke Evans setzt Zeichen Empire State Building leuchtet bunt zum CSD

ms - 30.06.2026 - 13:30 Uhr
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Der britische Schauspieler Luke Evans (47) hat zum Abschluss des Pride Monats gemeinsam mit Vertretern von LGBTIQ+-Organisationen das Empire State Building in den Farben der inklusiven Pride-Flagge erleuchtet. Die traditionelle Zeremonie in New York soll die queere Community würdigen und auf den fortdauernden Einsatz für Gleichberechtigung aufmerksam machen.

Das Wichtigste im Überblick

  • Luke Evans schaltete gemeinsam mit LGBTIQ+-Organisationen die Pride-Beleuchtung des Empire State Buildings ein.
  • Das Wahrzeichen New Yorks leuchtet seit 1990 jährlich zum Pride Monat in Regenbogenfarben.
  • Evans betonte die Bedeutung von Sichtbarkeit und Akzeptanz für LGBTIQ+-Menschen.
  • The Trevor Project richtete eine Botschaft der Unterstützung an queere Jugendliche.
  • Die Zeremonie erinnerte zugleich an die historischen Wurzeln der Pride-Bewegung in New York.

Tradition seit mehr als drei Jahrzehnten

Gemeinsam mit Jaymes Black, CEO von The Trevor Project, sowie Stacy Lentz, CEO und Mitbegründerin der Stonewall Inn Gives Back Initiative, betätigte Evans den Schalter, der das Wahrzeichen in Regenbogenfarben erstrahlen ließ. Begleitet wurde der Schauspieler auch von seinem Hund Lala. Evans steht derzeit als Dr. Frank-N-Furter in The Rocky Horror Show im Studio 54 auf der Bühne. Das Empire State Building wird seit 1990 jedes Jahr zum Pride Monat besonders beleuchtet. Damals hatten sich Aktivistinnen und Aktivisten erfolgreich dafür eingesetzt, dass das Wahrzeichen die LGBTIQ+-Community offiziell würdigt. Die jährliche Beleuchtung zählt inzwischen zu den sichtbarsten Pride-Traditionen in New York.

In diesem Jahr fand die Aktion in Zusammenarbeit mit The Trevor Project und der Stonewall Inn Gives Back Initiative statt. Beide Organisationen engagieren sich ganzjährig für die Unterstützung von LGBTIQ+-Menschen. Nach der Zeremonie besuchte Evans die Aussichtsplattform des Empire State Buildings und ließ sich auf der berühmten Aussichtsterrasse im 86. Stock mit Blick über Manhattan fotografieren.

Positive und wichtige Botschaft

Während der Veranstaltung hob Evans die Bedeutung von Sichtbarkeit und Akzeptanz hervor: „Es geht darum, dass die Menschheit zusammenkommt und wir alle ein glückliches, freies und erfülltes Leben führen können. Das Empire State Building – dieses ikonische Wahrzeichen New Yorks – feiert Pride und sendet damit eine so positive und verbindende Botschaft, nicht nur an New York, sondern an die ganze Welt.“ Der Schauspieler setzt sich seit Jahren öffentlich für die Repräsentation von homosexuellen und queeren Menschen ein. Sein Auftritt bei der Beleuchtungszeremonie fällt in ein Jahr, in dem ihm sein Broadway-Debüt eine Nominierung für den Tony Award eingebracht hat.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand auch die Arbeit von The Trevor Project, der führenden US-amerikanischen Organisation für Suizidprävention und Krisenhilfe für LGBTIQ+-Jugendliche. CEO Jaymes Black wandte sich direkt an junge Menschen: „Wir senden allen LGBTIQ+-Jugendlichen eine klare Botschaft: Es gibt eine Gemeinschaft, die für euch da ist. Es gibt Menschen, die für euch kämpfen. Und wir werden nicht ruhen, bis ihr wisst – nicht nur, dass ihr geliebt werdet –, sondern dass all eure Träume euch gehören und ihr sie verwirklichen könnt.“ Black stellte zudem den Bezug zur täglichen Arbeit der Organisation her. „Beim Trevor Project hören wir jeden Tag von LGBTIQ+-Jugendlichen, die genau an diese Botschaft erinnert werden müssen. Auch wenn noch viel zu tun bleibt, feiern wir heute, wie weit unsere Bewegung gekommen ist, und verpflichten uns zugleich, gemeinsam weiter voranzugehen. An jeden LGBTIQ+-jungen Menschen, der heute Abend diese Skyline sieht: Dieses Licht ist für euch. Wir sehen euch, wir glauben an euch, und die Welt ist heller, weil es euch gibt.“

Anfänge der Pride-Bewegung

Die Beleuchtungszeremonie erinnerte zugleich an die enge Verbindung New Yorks mit der Geschichte der LGBTIQ+-Bewegung. Die Pride-Feierlichkeiten gehen auf den Stonewall-Aufstand von 1969 zurück, der als Beginn der modernen Bewegung für die Rechte von LGBTIQ+-Menschen gilt. Heute zählt der NYC Pride zu den größten Pride-Veranstaltungen weltweit. Millionen Menschen nehmen jährlich daran teil und erinnern an die Aktivisten, die den Weg für die Bewegung bereitet haben. Evans unterstrich zudem die Bedeutung von Sichtbarkeit in einer Zeit, in der sich viele LGBTIQ+-Menschen weiterhin für Akzeptanz und Gleichberechtigung einsetzen. Die Zeremonie sei damit mehr als ein symbolischer Moment gewesen – sie habe sowohl die bisherigen Fortschritte gewürdigt als auch die Verantwortung betont, künftige Generationen von LGBTIQ+-Menschen zu unterstützen.

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