Jolina Mennen zeigt Wandel Kampf gegen Hass im Netz und Hilfe der Community
Die trans* Influencerin Jolina Mennen hat in den vergangenen Jahren eine deutliche körperliche Veränderung erlebt. Die 33-Jährige, die 2023 in der RTL-Sendung „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ den vierten Platz belegte, hat nach eigenen Angaben 37 Kilogramm abgenommen. Ihre neusten Videos online feiern diesen Wandel, ziehen aber auch massiv Hass und Hetze auf sich, weswegen Mennen nun um Hilfe aus der Community bittet.
Das Wichtigste im Überblick
- Jolina Mennen hat nach eigenen Angaben 37 Kilogramm abgenommen.
- Die frühere Dschungelcamp-Teilnehmerin setzt nach eigener Aussage auf Sport und vegane Ernährung.
- Einen schnellen Erfolg durch eine Abnehmspritze habe es nicht gegeben.
- Mennen zeigt ihren Abnehm-Weg regelmäßig auf Instagram und spricht über ihr neues Körpergefühl.
- Die trans* Frau berichtet aktuell von Hass und Gewalt im Internet und bittet ihre Community um Unterstützung.
Langfristiger Weg zu Erfolg
Der Weg dorthin sei jedoch kein kurzfristiger Erfolg gewesen. „Es war ein Prozess, es ging nicht von heute auf morgen“, sagte Mennen in einem Interview mit RTL. Eine Abnehmspritze habe bei ihrer Gewichtsabnahme keine Rolle gespielt. Stattdessen setze sie auf konsequente Veränderungen im Alltag. „Ich mach zwei bis drei Stunden Sport am Tag und seit ein paar Monaten ernähre ich mich auch vegan“, erklärte sie. Mennen teilt ihre Entwicklung seit Monaten mit ihren Followern auf Instagram. Dort dokumentiert sie ihren Gewichtsverlust und spricht über die Veränderungen in ihrem Leben.
In einem ihrer jüngsten Beiträge veranschaulichte sie den Unterschied mit einem ungewöhnlichen Vergleich. Beim Einkauf hob sie zunächst einen 12-Kilo-Sack Hundefutter in die Kamera, anschließend einen zweiten und schließlich einen dritten. Als sie alle drei Säcke zusammen hielt, sagte sie: „So bin ich durch die Gegend gelaufen. Oh mein Gott, ist das schwer.“ Die drei Säcke entsprechen ungefähr dem Gewicht, das Mennen vor rund zwei Jahren zusätzlich getragen habe. Zu dem Video schrieb sie: „Kein Wunder, dass mir früher vieles so schwerfiel. Vielleicht muss ich meine alten Challenges wie Halbmarathon oder Klimmzüge jetzt nochmal probieren.“
Neues Lebensgefühl
Zahlreiche Menschen reagierten in den Kommentaren anerkennend auf ihren Wandel. Ein Nutzer schrieb: „Wenn man sich das mal bildlich vorstellt, dann ist das echt heftig. Aber Respekt an dich, dass du das durchgezogen hast.“ Bereits im April hatte Mennen im Interview mit der Bild-Zeitung über ihr neues Lebensgefühl gesprochen. „Ich bin in der Shape meines Lebens“, sagte sie damals. Außerdem erklärte sie: „Ich kann mich nicht erinnern, wann ich mich jemals so wohl in meinem Körper gefühlt habe.“ Für Mennen bedeutet die Veränderung nach eigener Darstellung deshalb nicht nur eine geringere Zahl auf der Waage, sondern auch ein neues Verhältnis zum eigenen Körper.
Hass und Transfeindlichkeit
Neben ihrem persönlichen Wandel spricht Mennen derzeit auch über die zunehmende Anfeindung gegen trans* Menschen im Internet. Die Influencerin berichtet von Hass und Gewalt in sozialen Netzwerken und bittet ihre Community um Unterstützung – in den letzten Tagen hätten die Angriffe dabei deutlich zugelegt, so die 33-Jährige. Auf Instagram erklärte sie: „Ich brauche eure Hilfe, denn ich habe Angst!“ Die letzten Tage hätten ihr erneut gezeigt, wie rasant Transfeindlichkeit in der Gesellschaft anwachse.
„Ich möchte mit meiner Präsenz auf Social Media anderen Leuten Mut geben und ein Ort der Zuflucht sein“, so Mennen weiter. Zudem will sie ihren Followern Energie, Spaß, Lebensfreude und Nächstenliebe, doch „dafür brauche ich jetzt EURE Hilfe. Hass wird hier bei uns niemals Platz finden, stattdessen lasst uns in den Kommentaren lauter sein als je zuvor. Und ich werde weiterhin laut sein, für alle diejenigen die es vielleicht noch nicht sein können, bis jeder Einzelne von uns sich sicher genug fühlt man selbst zu sein.“