Ehevertrag bei Schumacher Finanzen klar geregelt beim Ex-Rennfahrer und Ehemann Étienne
Vor ihrer geplanten Hochzeit haben Ralf Schumacher (50) und sein Partner Étienne Bousquet-Cassagne (36) ihre finanziellen Angelegenheiten geregelt. Das wurde jetzt im Rahmen der dritten Folge der Sky-Dokumentation „Ralf & Étienne: Wir sagen Ja“ deutlich. Das Filmteam begleitete das Paar zu einem Notartermin in St. Tropez, bei dem ein Ehevertrag aufgesetzt wurde.
Das Wichtigste im Überblick
- Ralf Schumacher und Étienne Bousquet-Cassagne haben vor ihrer Hochzeit einen Ehevertrag abgeschlossen.
- Beide entscheiden sich für eine Gütertrennung und wollen ihre Vermögen getrennt halten.
- Laut Schumacher war die Regelung von Anfang an unumstritten.
- Der Vertrag soll auch Spekulationen über finanzielle Motive der Beziehung entkräften.
- Zudem versucht Schumacher, für die Kommunikation mit seinen künftigen Schwiegereltern Französisch zu lernen.
- Beide erinnern sich auch an das öffentliche Outing von Schumacher vor fast zwei Jahren
Klare Gütertrennung
Die beiden Männer entschieden sich sehr bewusst für eine Gütertrennung. Das jeweilige Vermögen soll auch nach der Eheschließung getrennt bleiben. Nach Angaben von Schumacher bestand über diesen Schritt von Beginn an Einigkeit. „Wir mussten die Sache nie diskutieren. Es war selbstverständlich“, so der Ex-Rennfahrer. Die Vereinbarung verfolgt aus Sicht des ehemaligen Rennfahrers noch einen weiteren Zweck. In sozialen Netzwerken waren wiederholt Spekulationen aufgekommen, wonach finanzielle Interessen hinter der geplanten Hochzeit stehen könnten. Mit dem Ehevertrag wollte man solchen Behauptungen die Grundlage entziehen.
Wenig Sprachkenntnisse
Neben den rechtlichen Vorbereitungen steht für Schumacher noch eine ganz andere Herausforderung an. Da die Eltern seines Partners weder Deutsch noch Englisch sprechen, will er seine Französischkenntnisse verbessern. Dafür organisierte Étienne eine Unterrichtseinheit im Garten. „Ich muss erst dein Niveau überprüfen“, kündigte er an. Die Antwort seines Partners fällt selbstkritisch aus: „Minus Null.“ Anfangs gab sich Schumacher noch optimistisch und erklärte, er könne in einem Restaurant zumindest Pizza, Wasser und Wein auf Französisch bestellen. Im weiteren Verlauf wurde jedoch schnell deutlich, dass ihm die Sprache erhebliche Schwierigkeiten bereitet.
Während Étienne versuchte, die Grundlagen zu vermitteln, verlor Schumacher zunehmend die Geduld. „Ich kann mich kaum konzentrieren! Das ist ja wie früher in der Schule“, klagte er. Sein Partner zeigte sich davon wenig überrascht und bemängelte: „Er hat einfach keine Geduld!“ Schumacher selbst sieht die Ursache in mangelnder Motivation. „Wenn mich etwas interessiert, dann lerne ich schon. Darum habe ich ja auch Flugschein, Bootsschein, Jagdschein... Solche Sachen halt.“
Mit dieser Erklärung konnte Étienne allerdings wenig anfangen. Er erinnerte daran, dass er selbst innerhalb kurzer Zeit Deutsch gelernt habe. „Ich habe das für Ralf gelernt. Aus Liebe.“ Für die weitere Hochzeitsvorbereitung im dritten Teil der Dokumentation stellte er seinem Partner deshalb eine konkrete Aufgabe. „Stelle dich auf Französisch meinen Eltern vor“, forderte Étienne. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. „Na, die kennen mich ja schon!“, konterte Ralf trocken auf Deutsch.
Erinnerungen ans Outing
Die Sky-Dokureihe endet mit dem Finale in Folge 4, zuvor blickte das Paar in der gestern veröffentlichten Folge 3 auf ihr gemeinsames Kennenlernen zurück. Im Juli 2024 outete sich der Ex-Rennfahrer in den sozialen Medien und stellte dabei gleich seinen Partner vor. „Wir standen im Weinshop, als ein älterer Engländer zu mir sagte: 'Ralf, du bist immer noch Single? Noch immer keine Frau?' Und Étienne stand neben mir. Da dachte ich mir, jetzt muss bald eine Lösung her.“ Eine Woche später erfolgte daraufhin das öffentliche Outing. Schumachers Ehemann Bousquet-Cassagne erinnert sich: „Wir waren am Strand und hatten ein bisschen getrunken. Es war ein schöner Tag. Dann hat Ralf plötzlich zu mir gesagt: ´Guck mal auf dein Instagram, ich habe einen Post gemacht.´“
Der junge Franzose war damals von dem Schritt überrascht und erklärt in der Dokumentation, er sei nicht bereit dazu gewesen und Schumacher gefragt: „Warum? Unser Leben ist so schön. Wir brauchen doch keine Aufmerksamkeit.“ Schumacher erwiderte indes: „Damit es einfach klar ist. Die Leute haben immer so geguckt. Und ich wusste nie, wie ich ihn vorstellen sollte. Es hat sich einfach richtig angefühlt.“ Fast zwei Jahre später haben sich die beiden Männer nun am vergangenen Samstag das Ja-Wort gegeben.