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Mönchengladbach: Rechtsextreme Attacke auf queeres Zentrum
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Hakenkreuz-Schmierereien Mönchengladbach: Rechtsextreme Attacke auf queeres Zentrum

kk - 15.04.2026 - 19:30 Uhr
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Auf das Queere Zentrum in Mönchengladbach ist es zu einem mutmaßlich rechtsextrem motivierten Anschlag gekommen. Dabei wurde eine Glasscheibe zerstört und ein Hakenkreuz auf eine Scheibe geschmiert, daneben standen die Worte: "Wir Kommen". Der Staatschutz hat in dem Fall die Ermittlungen aufgenommen. Nähere Hinweise auf den oder die Täter gibt es laut Polizei bislang nicht.

Das Wichtigste in Kürze

  • Mutmaßlich rechtsextremer Anschlag auf das Queere Zentrum in Mönchengladbach
  • Neben Hakenkreuz-Schmierei fand sich die Drohung "Wir kommen"
  • Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen

Unbekannte hatten in der Nacht auf den 15. April 2026 eine Attacke gegen das queere Netzwerk 
"Queers an der Niers" gerichtet. Laura Becker, Vorstandssprecherin des Queeren Netzwerks NRW ist ebenfalls erschüttert über den Vorfall und fordert nun ein konsequentes Handeln von der Kommunal- und Landespolitik gegen Queerfeindlichkeit.

«Der Angriff auf das Queere Zentrum in Mönchengladbach bestätigt erneut die Zunahme queerfeindlicher Gewalt in unserer Gesellschaft. Rechtsextreme agieren dabei nicht mehr nur mit Worten, sondern auch mit direkter Gewalt», erklärt Laura Becker in einem Statement.

Zudem hat das Netzwerk einen Forderungskatalog veröffentlicht, der sich wie folgt liest.

  • Queer-Beauftragte in allen Kommunen
  • landesweite Akzeptanzkampagnen
  • Stärkung der Meldestellen
  • Sensibilisierung der Polizei
  • unmissverständliche und öffentliche Verurteilung von Hass und Gewalt gegen queere Menschen.

Auf Instagram postete das "Queers an der Niers" ein Bild der verschmierten Scheibe mit den Worten: "Wir lassen uns nicht einschüchtern". In Mönchengladbach scheinen derartige Taten aktuell leider vermehrt vorzukommen. So wurden zum Beispiel am Ostersonntag ebenfalls verfassungsfeindliche Symbole an zwei Ehrenmale für jüdische Opfer des Nationalsozialismus geschmiert. Im Februar hatte mindestens ein unbekannter Täter mehrfach im Stadtteil Windberg verfassungsfeindliche Symbole an Stromkästen, Glascontainer, Zäune und ähnliches gesprüht.

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