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Sieg in New York City
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Sieg in New York City Community gewinnt Kampf um Pride-Flagge bei Stonewall-Gedenkstätte

ms - 14.04.2026 - 10:00 Uhr
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Die Regenbogen-Pride-Flagge wird dauerhaft am Stonewall National Monument wehen, nachdem die US-Bundesregierung zugestimmt hat, sie im Rahmen eines rechtlichen Vergleichs wieder zu installieren. Dies beendet eine hochkarätige Klage, die nach der Entfernung der Flagge durch den National Park Service im Februar 2026 eingereicht worden war.

Das Wichtigste im Überblick

  • Nach einer rechtlichen Einigung wird die Pride-Flagge dauerhaft am Stonewall National Monument gehisst.
  • Die US-Bundesregierung stimmt zu, die Flagge wieder zu installieren, nachdem sie zuvor entfernt worden war.
  • Der Fall wurde durch eine Klage von Aktivistengruppen ausgelöst, die die Entfernung der Flagge als einen Angriff auf die LGBTIQ+-Sichtbarkeit betrachteten.
  • Das Gericht hat die Klage abgewiesen, und die Flagge wird weiterhin am Monument wehen.

Einigung nach Klage

Laut Gerichtsunterlagen haben das US-Innenministerium und der National Park Service bestätigt, dass die Pride-Flagge am Monument bleiben werde. Sie solle nur aus praktischen Gründen, etwa für Wartungsarbeiten, entfernt werden. Innerhalb einer Woche nach der Vereinbarung wird der Park Service die Flagge erneut hissen, zusammen mit der US-Flagge und der Flagge des Park Service. Die Pride-Flagge wird dabei zwischen den beiden anderen Flaggen wehen.

Die Pride-Flagge war zu einem Symbol in der politischen Debatte über die Haltung der Trump-Administration gegenüber dem Stonewall-Monument geworden, dem ersten nationalen Denkmal zur Erinnerung an die Geschichte der LGBTIQ+-Gemeinschaft. Das Denkmal war 2016 unter Präsident Barack Obama eingerichtet worden, und die Pride-Flagge war 2022 im Rahmen einer Initiative von Aktivisten dauerhaft installiert worden. Im Februar dieses Jahres hatte der Park Service die Flagge entfernt und dies mit der Einhaltung der offiziellen Flaggenrichtlinien der Regierung begründet. Ein Memo des Park Service vom Januar 2026 hatte die Ausstellung von Flaggen auf die US-Flagge, die Flagge des Innenministeriums und die Flagge für Kriegsgefangene beschränkt, mit Ausnahmen für „historischen Kontext“.

Heftige Proteste aus der Community 

Die Entfernung der Pride-Flagge führte zu heftigen Reaktionen von LGBTIQ+-Aktivisten und einigen politischen Vertretern aus New York, die die Entscheidung als einen Angriff auf die Sichtbarkeit der LGBTIQ+-Gemeinschaft werteten. Aktivisten brachten sofort eine weitere Regenbogen-Flagge an und hoben sie nach einigen Protesten zusammen mit der US-Flagge an. „Dieser Vergleich stellt sicher, dass die Pride-Flagge weiterhin an diesem historischen Ort wehen wird, als Symbol für die Rechte und das Erbe der LGBTIQ+-Gemeinschaft“, so Karen Loewy, Senior Counsel bei Lambda Legal. Die Entfernung der Flagge sei ein weiterer Versuch gewesen, die LGBTIQ+-Community „auszulöschen“.

Das Stonewall-Monument erinnert an den Aufstand von 1969 in der Bar Stonewall Inn, einem schwulen Nachtclub in New York, der als Wendepunkt in der Geschichte der LGBTIQ+-Bewegung gilt. „Dieser Vergleich ist ein kompletter Sieg für unsere Mandanten und für die LGBTIQ+-Gemeinschaft“, sagte Alexander Kristofcak von der Washington Litigation Group. „Die Regierung hat nun anerkannt, was wir von Anfang an argumentiert haben: Die Pride-Flagge gehört zum Stonewall Monument.“ Die Gilbert Baker Foundation begrüßte ebenfalls die Einigung und bezeichnete sie als „Sieg für die Sichtbarkeit der LGBTIQ+-Gemeinschaft und das Erbe von Gilbert Baker, der die Regenbogenflagge erschuf“. Amanda Babine, Geschäftsführerin von Equality New York, fasste abschließend zusammen: „Die Regierung versuchte, ein wichtiges Symbol der LGBTIQ+-Gemeinschaft auszulöschen, und die Gemeinschaft hat sich gewehrt!“ 

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