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Coming-Out in Bridgerton Intime Badeszene wird zum Horror für die Hauptdarsteller

Von ms - 04.03.2026 - 08:30 Uhr
Coming-Out in Bridgerton
Foto: Netflix
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In der vierten Staffel der Netflix-Erfolgsserie „Bridgerton“ steht die Figur Benedict Bridgerton im Mittelpunkt. Neben seiner Liebesgeschichte mit Sophie wird auch seine Bisexualität endlich ausführlich thematisiert. Die Showrunnerin der Streaming-Serie hat das Coming-Out des Charakters nun als besonders bedeutsam hervorgehoben. 

Stolz auf die Liebe sein 

Bereits in der dritten Staffel war bestätigt worden, dass Benedict bisexuell ist. Dort wurden Beziehungen zu Männern und Frauen gezeigt. In der neuen Staffel wird diese Entwicklung nun fortgeführt. In einer zentralen Szene spricht Benedict offen mit Sophie über seine Sexualität: „Die Gesellschaft sollte nicht das Recht haben, die Regeln dafür vorzugeben, wie man lebt – oder wen man liebt (…) Ich bin fähig, für dich zu sorgen, so wie ich für Frauen gesorgt habe, die ich kannte und die dem Ton angehörten. Genau so habe ich auch für einige Männer gesorgt, die ich intim kannte. Und ich weigere mich, mich dafür zu schämen.“ 

Sophie reagiert mit den Worten: „Liebe ist immer etwas, worauf man stolz sein kann. Die Welt braucht mehr davon.“  Benedict ist bisher die einzige LGBTIQ+-Figur der Serie, in den bereits geplanten Staffeln 5 und 6 soll es eine neue homosexuelle Liebesgeschichte geben, die Dreharbeiten beginnen im Frühjahr 2026. 

Kein Versteckspiel in der Liebe 

Showrunnerin Jess Brownell erklärte dazu gegenüber der Radio Times: „Ich denke, für diejenigen von uns, die sich als queer identifizieren und sich zu mehreren Geschlechtern hingezogen fühlen, egal mit wem wir letztlich zusammenkommen, werden wir uns immer als queer identifizieren – es gehört zu unserer Identität. Dass Benedict Sophie alles von sich erzählt und vollständig akzeptiert und geliebt wird, so wie er ist, das ist die einzige Form wahrer Liebe.“ 

Darüber hinaus betonte Brownell: „Jede Art von Liebe, bei der man einen Teil von sich versteckt oder nicht für einen Teil von sich akzeptiert wird, wäre nicht das Happy End, das wir für Ben und Sophie wollten. Ich empfand es als einen wunderschönen Moment für die beiden, einander zu sehen, zu erkennen und zu akzeptieren.“ 

Hauptdarsteller krank nach Badeszene 

Nicht ganz so ein wunderschöner Moment war dann die explizite Liebesszene in Episode 8 selbst, denn Luke Thomson alias Benedict Bridgerton und Yerin Ha alias Sophie Baek standen über mehrere Stunden für die Badewannenszene vor der Kamera. Nach eigenen Angaben verbrachten sie rund sieben Stunden im Wasser. Dieses sei zwar beheizt gewesen, dennoch hätten sie danach ausgesehen wie vergessene „Cerialien in Milch“, schilderten sie jetzt. 

Die Szene markiert innerhalb der Handlung einen Wendepunkt in der Beziehung der Figuren, beide legen ihre Gefühle sowie belastende Erfahrungen offen. Auch abseits der emotionalen Bedeutung blieb die Szene den Beteiligten allerdings in Erinnerung. „Ich werde nie wieder auf dieselbe Weise auf eine Badewanne schauen“, scherzte Podcast-Moderatorin Alison Hammond. Thomson betonte, er habe die Szene mit einer starken Erkältung beendet. Yerin Ha berichtete: „Ich hatte am nächsten Tag am ganzen Körper Nesselsucht und außerdem eine Follikulitis, also eine Haarbalgentzündung – ich brauchte sogar eine Kortisoncreme!“ Vor der Kamera seien die Strapazen jedoch nicht zu erkennen gewesen.

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