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Folgen homophober Gesänge
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Folgen homophober Gesänge Konsequenzen für walisischen Fußballverein Cardiff City

ms - 23.02.2026 - 15:00 Uhr
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Der britische Fußballklub Cardiff City aus Wales ist von der Football Association (FA) wegen homophober Gesänge von Anhängern während des Carabao-Cup-Viertelfinals gegen Chelsea im Dezember letzten Jahres jetzt zur Rechenschaft gezogen worden.

Homophobe Beleidigungen 

Die FA bestätigte, dass der Verein aus der Sky Bet League One im Zusammenhang mit dem Verhalten der Zuschauer bei der 3:1-Heimniederlage am 16. Dezember im Cardiff City Stadium disziplinarisch belangt wird, das genaue Strafmaß wird noch festgelegt. Chelsea hatte sich dank eines Doppelpacks von Alejandro Garnacho für das Halbfinale qualifiziert. 

Laut FA wurden in der zweiten Spielminute beleidigende Äußerungen in Bezug auf Homosexuelle vernommen. Bereits in der Vergangenheit soll es immer wieder zu sogenannten „Chelsea Rent Boy“-Gesängen gekommen sein, also der Vorwurf, die gegnerischen Spieler seien „schwule Stricher“. Dem Verein wird aktuell vorgeworfen, nicht verhindert zu haben, dass Zuschauer „unangemessene, beleidigende, missbräuchliche, unsittliche oder herabwürdigende“ Sprache, darunter Kommentare zur sexuellen Orientierung, verwendeten. 

Verein betont Inklusivität

In einer Stellungnahme erklärte der Klub: „Als inklusiver Verein, der sich in den Mittelpunkt unserer Gemeinschaft stellt, verurteilen wir die Sprache der betreffenden Personen aufs Schärfste und unterstützen vollumfänglich das Engagement der South Wales Police, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.“

Weiter hieß es, die Mitarbeiter hätten das Problem während des Spiels sofort erkannt und die Behörden informiert. „Durch interne Kommunikation wurde die Polizei unverzüglich zu der betreffenden Tribüne entsandt“, teilte der Verein mit. Cardiff betonte zudem: „Der Verein setzt sich für Inklusivität und den Schutz aller Zuschauer bei unseren Spielen ein. Vor, während und nach dem Spiel wurden robuste Maßnahmen ergriffen, die wir in unserer Stellungnahme an die Football Association hervorgehoben haben.“ Die Polizei von South Wales war während der Partie im betroffenen Bereich des Stadions im Einsatz, um die Verantwortlichen zu identifizieren. Die FA-Anklage bezieht sich auf Regeln zum diskriminierenden Verhalten von Zuschauern, wonach Vereine für das Verhalten ihrer Fans auf dem Stadiongelände haftbar sind. 

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