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Rekord für LGBTIQ+-Rechte Benefiz-Event von Lambda Legal auf Fire Island

Von ms - 30.07.2026 - 14:30 Uhr
Rekord für LGBTIQ+-Rechte
Foto: Lambda Legal USA
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Mit einer Rekordsumme von 571.327 US-Dollar hat die US-Bürgerrechtsorganisation Lambda Legal bei ihrer diesjährigen Benefizveranstaltung auf Fire Island so viele Spenden eingeworben wie noch nie. Das Geld soll die Arbeit der Organisation zur Verteidigung der Rechte von LGBTIQ+-Menschen sowie von Menschen mit HIV durch Gerichtsverfahren, Bildungsarbeit und politische Interessenvertretung finanzieren.

Das Wichtigste im Überblick

  • Lambda Legal sammelt bei US-Benefizveranstaltung auf Fire Island so viel Geld wie nie zuvor.
  • Insgesamt kommen 571.327 US-Dollar für den Einsatz für LGBTIQ+-Rechte und Menschen mit HIV zusammen.
  • Die Veranstaltung findet bereits zum 48. Mal statt und gehört zu den ältesten LGBTIQ+-Fundraisern der USA.
  • Gastgeber James Dale erinnerte an die anhaltende Bedeutung des juristischen Engagements.
  • Die Organisation führt weiterhin Verfahren gegen LGBTIQ+-feindliche Gesetze und Maßnahmen in den USA.

Spendenaktion mit Geschichte 

Die Benefizveranstaltung fand im Haus von James Dale und David Lam in Fire Island Pines statt. Es war bereits die 48. Ausgabe des traditionsreichen „Lambda Legal in the Pines“-Fundraisers und damit eine der ältesten regelmäßig stattfindenden LGBTIQ+-Spendenveranstaltungen der Vereinigten Staaten. Während der Veranstaltung gaben die Organisatoren zunächst bekannt, dass mehr als 500.000 US-Dollar zusammengekommen seien. Nach weiteren eingegangenen Spenden erhöhte sich die endgültige Summe auf 571.327 US-Dollar – ein neuer Rekord in der Geschichte des Fundraisers. Austragungsort war das als „Normal Heart House“ bekannte Haus direkt am Meer in Fire Island Pines. Das Gebäude wurde unter anderem durch die HBO-Verfilmung von „The Normal Heart“ aus dem Jahr 2014 bekannt.

Seit fast fünf Jahrzehnten gilt die Veranstaltung als Symbol der engen Verbindung zwischen Fire Island Pines und Lambda Legal. Mit den Spendengeldern unterstützt die Organisation ihre juristische Arbeit für die Gleichstellung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans* und queeren Menschen sowie den Schutz von Menschen mit HIV. Wegen des großen Interesses wurde die Veranstaltung in diesem Jahr ausgeweitet und zog Hunderte Gäste an. 

50 Jahre Einsatz für LGBTIQ+

Der diesjährige Erlös übertraf den bisherigen Rekord aus dem Vorjahr und gilt den Veranstaltern als Zeichen der anhaltenden Unterstützung aus der Community in einer Zeit, in der der rechtliche Schutz von LGBTIQ+-Menschen in den USA erneut intensiv diskutiert wird. Lambda Legal setzt sich seit mehr als 50 Jahren landesweit für die vollständige Gleichstellung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans* und queeren Menschen sowie von Menschen mit HIV ein. Die Organisation führt Grundsatzklagen, engagiert sich in der Gesetzgebung und betreibt Aufklärungsarbeit zu Themen wie Diskriminierung am Arbeitsplatz, im Gesundheitswesen, im Bildungsbereich sowie bei Familienrechten.

Nach Angaben der Organisatoren fällt die diesjährige Rekordspende in eine Phase, in der Lambda Legal weiterhin juristisch gegen Maßnahmen der Regierung von Präsident Donald Trump sowie gegen LGBTIQ+-feindliche Gesetze in verschiedenen Bundesstaaten vorgeht. Dazu zählen auch Regelungen, die trans* Jugendliche und deren Familien betreffen. Vor diesem Hintergrund sei das jährliche Treffen auf Fire Island nicht nur ein gesellschaftliches Ereignis und eine stets sehr sexy Party, sondern zugleich ein sichtbares Zeichen der Unterstützung für die rechtliche Interessenvertretung der LGBTIQ+-Community.

Gastgeber James Dale, der heute dem Vorstand von Lambda Legal angehört, hat selbst eine enge Verbindung zur Organisation. Lambda Legal vertrat ihn in seinem Grundsatzverfahren vor dem Obersten Gerichtshof der USA gegen die damaligen Boy Scouts of America – heute Scouting America –, nachdem er wegen seiner Homosexualität aus der Organisation ausgeschlossen worden war. Mit Blick auf die Bedeutung der Veranstaltung sagte Dale: „Die Ziele mögen sich verändert haben, aber die Dringlichkeit bleibt.“ 

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