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Frauen-Eishockey-Finale Rekord aus queerer Sicht: Neun LGBTIQ+-Spielerinnen auf dem Eis

Von ms - 20.02.2026 - 07:30 Uhr
Frauen-Eishockey-Finale
Foto: IMAGO / Imagn Images
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Das US-amerikanische Frauen-Eishockeyteam hat bei den Winterspielen in Milano Cortina die Goldmedaille gewonnen und dabei das queerste Eishockey-Finale in der Geschichte der Olympischen Spiele bestritten.

Neun LGBTIQ+-Spielerinnen 

In einem spannungsgeladenen Spiel, das in die Verlängerung ging, besiegte das Team USA den Dauerrivalen Kanada mit 2:1. Es war das siebte Aufeinandertreffen der beiden Teams in einem Goldmedaillen-Finale seit der Aufnahme des Frauen-Eishockeys in das olympische Programm 1998. Besonders bemerkenswert war die Anzahl der offen queeren und homosexuellen Spielerinnen auf dem Eis: Insgesamt neun Spielerinnen, mehr als je zuvor in einem Olympischen Eishockey-Finale, kämpften um den Sieg für ihre jeweiligen Nationen.

Das US-Team setzte sich aus den offen queeren und homosexuellen Spielerinnen Cayla Barnes, Alex Carpenter und Mannschaftskapitänin Hilary Knight zusammen. Auf der kanadischen Seite standen mit Erin Ambrose, Emily Clark, Brianna Jenner, Emerance Maschmeyer sowie den verheirateten Paaren Marie-Philip Poulin und Laura Stacey ebenfalls zahlreiche queere Athletinnen auf dem Eis.

Krönung für Hilary Knight 

Der Sieg in Milano Cortina krönte die Winterspiele für Hilary Knight, die nicht nur als Kapitänin das Team zum Triumph führte, sondern auch während der Wettkämpfe in Italien ihrer Freundin, der US-Schnellläuferin Brittney Bowe, einen Heiratsantrag machte. „Die Olympischen Spiele haben uns zusammengebracht. Diese hier haben uns für immer verbunden“, schrieb Knight in den sozialen Medien. Bowe ist zweimalige Olympia-Bronzemedaillengewinnerin, konnte in Italien allerdings in diesem Jahr keine Medaille ergattern. Das Paar ist seit den Spielen 2022 in Peking liiert. Bowe erzählte über die neue Gold-Medaillen-Gewinnerin Knight: „Als Hockeyspielerin kennt man sie als große, starke, kraftvolle Frau. Aber als wir uns näher kennenlernten, war sie sanft, aufrichtig, freundlich, fast schüchtern. Das hat mein Interesse wirklich geweckt.“ 

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