Shitstorm bei Yungblud Queerer Brit-Popstar entschuldigt sich
Der queere britische Musiker Yungblud (28) hat sich zu einem kürzlich veröffentlichten Foto mit Rammstein-Sänger Till Lindemann geäußert. Das Bild, das während eines Tourstopps in Australien entstand, hatte auf Social Media für heftige Diskussionen und einen Shitstorm gesorgt.
Ein Foto sorgt für Shitstorm
Hintergrund sind die Vorwürfe gegen Lindemann, die 2023 öffentlich geworden waren. Ein Ermittlungsverfahren der Berliner Staatsanwaltschaft wurde jedoch noch im gleichen Jahr eingestellt, es konnte kein hinreichender Tatverdacht für Sexualdelikte oder Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt werden. Trotz der Einstellung des Verfahrens bleibt das Image des Rammstein-Frontmanns offenbar zumindest online bei einigen Usern stark belastet.
Das betreffende Foto hatte Lindemann auf seinem eigenen Instagram-Kanal geteilt und dazu geschrieben: „Es war mir eine absolute Freude, Yungblud in Perth zu treffen.“ In den Kommentaren äußerten Fans daraufhin teils deutliche Kritik. „Das ist verdammt enttäuschend“, kommentierte ein Nutzer und verlinkte den Sänger.
Statement von Yungblud
Yungblud nahm nun in einem Audiostatement auf Instagram Stellung. Er erklärte, er habe von den Anschuldigungen gegen Lindemann nichts gewusst und treffe auf seiner Tour täglich viele Menschen, deren Hintergrund ihm nicht bekannt sei. „Wenn ich von solchen Vorwürfen gewusst hätte, wäre die Situation eine völlig andere gewesen“, betonte er. Zugleich wolle er in Zukunft vorsichtiger agieren. Lindemann selbst hat auf die Stellungnahme seines Kollegen bislang nicht reagiert.
Der 28-Jährige engagiert sich öffentlich für Inklusion, Frauenrechte und die LGBTIQ+-Community. Erst vor wenigen Tagen hatte er während eines Konzerts auf die Proteste im Iran aufmerksam gemacht. Das Statement von Yungblud erschien nur einen Tag, nachdem sein aktuelles Album „Idols“ in Australien die Spitzenposition der Charts erreichte.