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Mega-Event für LGBTIQ+ 10.000 Konzertbesucher für Solidarität mit trans* Menschen

Von ms - 13.03.2026 - 11:00 Uhr
Mega-Event für LGBTIQ+
Foto: Instagram / transmissionlive
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In der OVO Arena Wembley in London fand am Mittwochabend die Benefizveranstaltung „Trans Mission“ statt. Rund 10.000 Zuschauerinnen und Zuschauer sowie zahlreiche Musiker und Prominente kamen zusammen, um die trans* Community zu unterstützen. Das einmalige Konzert wurde von Olly Alexander und Glyn Fussell von Mighty Hoopla organisiert und sollte ein deutliches Zeichen setzen: „Trans* Personen sind geliebt, geschätzt und gefeiert, und die Unterhaltungsbranche steht stolz an ihrer Seite“, erklärten die Veranstalter. 

Murder On The Dancefloor

Unter dem Motto „A Night of Solidarity For A Lifetime Of Change“ flossen die Einnahmen an das Good Law Project und die trans* Stiftung Not A Phase. Auf der Bühne standen unter anderem Rahim Redcar mit Songs von Christine And The Queens, Kate Nash mit ihrer neuen Single „Germ“ sowie dem Fan-Favoriten „Foundations“ und Rose Gray, ehemalige NME-Coverkünstlerin, die ihr Lied „April“ und den neuen Song „Straight From The Club To Your Heart“ präsentierte. Sophie Ellis-Bextor trat mit „Murder On The Dancefloor“ auf, Wolf Alice spielten akustische Versionen von „Leaning Against the Wall“ und „Don’t Delete the Kisses“. Olly Alexander bot eine Auswahl von Songs seiner Band Years & Years.

Besonderes Highlight: Sir Ian McKellen

Alexander wurde dabei von Schauspiellegende Sir Ian McKellen auf die Bühne eingeführt, der zudem Shakespeares „The Strangers’ Case“-Rede aus Thomas More vortrug. Weitere Auftritte gab es von Beverley Knight, Gottmik, Kae Tempest, MNEK, Sugababes, Beth Ditto, Tom Rasmussen und Adam Lambert. Romy von The XX legte gemeinsam mit HAAi ein kurzes DJ-Set auf. Neben McKellen sprachen Jordan Stephens, Nicola Coughlan, Russell Tovey, Tia Kofi und der britische Grünen-Chef Zack Polanski, der betonte: „Heute Abend sagen wir: Wir werden nicht verantwortlich gemacht, wir lassen uns nicht ablenken. Als schwuler Mann weiß ich, dass, wenn sie einen von uns angreifen, sie uns alle angreifen. Wir stehen zusammen.“

Feiern für eine Veränderung 

Ein besonders emotionaler Moment war der Auftritt von Caroline Litman, Autorin von „Her Name Is Alice“, die ihre verstorbene trans* Tochter ehrte. Sie führte Beth Ditto und die Aktivistin Munroe Bergdorf auf die Bühne und erhielt dafür stehende Ovationen. Olly Alexander betonte dazu: „Musik bringt uns zusammen… Etwas wie heute Abend ist positiv, freudig und feierlich, aber es geht auch darum, wie wir daraus Veränderung ableiten können.“ Und Adam Lambert ergänzte: „Als Künstler können wir unsere Plattformen nutzen, um etwas Gutes zu bewirken und eine Kettenreaktion auszulösen. Wenn man nicht spricht, enttäuscht man die Community. Es geht um Menschenrechte. Jeder verdient Respekt und Sicherheit, auch trans* Personen.“

Das Konzert folgt auf ein offenes Solidaritätsschreiben der britischen Musikszene aus dem Vorjahr, nachdem der britische Supreme Court entschieden hatte, dass die gesetzliche Definition einer Frau sich nur nach dem biologischen Geschlecht richtet. Unterstützt wurde der Brief unter anderem von Olly Alexander, Martha Kinn, Tom Rasmussen, Tom Mehrtens sowie zahlreichen Künstlern wie den Scissor Sisters, Perfume Genius, Garbage, Rachel Chinouriri, JADE, Lambrini Girls und Billy Bragg.

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