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Timothée Chalamet zeigt alles Spanking-Filmszene sorgt für Aufsehen

Von ms - 07.01.2026 - 15:45 Uhr
Timothée Chalamet zeigt alles
Foto: IMAGO / UPI Photo
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US-Schauspieler Timothée Chalamet (30) hat bei den Dreharbeiten zu seinem neuen Film „Marty Supreme“ für eine besonders körperliche Szene bewusst auf ein Bodydouble verzichtet. In einer Schlüsselszene, in der seine Filmfigur Marty Mauser mit einem Paddel auf den Allerwertesten geschlagen wird, bestand der Schauspieler darauf, die Szene selbst zu spielen.

Stundenlanges Spanking vor der Kamera

Das berichtete Schauspieler Kevin O’Leary, der im Film den Geschäftsmann Milton Rockwell verkörpert, in einem Interview mit dem Branchenmagazin Variety. „Als es soweit war, ihn zu hauen, gab es einen Stunt-Hintern. Es gab ein Double“, so O’Leary. „Chalamet wollte das nicht. Er sagte, er mache es selbst. Er wollte nicht, dass ein anderer Hintern verewigt wird.“ In der Szene bietet Rockwell dem Tischtennis-Talent Mauser die Teilnahme an den kommenden Weltmeisterschaften an – unter der Bedingung, dass dieser sich vor einem Publikum mit einem Paddel schlagen lässt. Der Moment sei für die Handlung zentral, erklärte O’Leary.

Der Dreh erwies sich demnach als aufwendig. Ursprünglich sollte ein Requisiten-Paddel eingesetzt werden, um die Schläge abzumildern. Dieses sei jedoch bereits beim ersten Einsatz zerbrochen, sodass auf ein echtes Paddel zurückgegriffen werden musste. Zudem verlangte Regisseur Josh Safdie zahlreiche Wiederholungen der Szene. „Josh sagte immer wieder: ‚Du musst mehr ausholen‘“, erinnerte sich O’Leary. „Ich habe ihn wirklich hart geschlagen.“ Insgesamt seien rund 40 Takes gedreht worden, die Arbeiten hätten sich bis in die frühen Morgenstunden hingezogen. Chalamet scheint die besondere Spanking-Szene offenbar trotzdem gut weggesteckt zu haben. 

Dritte Oscar-Nominierung für Chalamet?

Der Kinofilm porträtiert lose das Leben des US-amerikanischen Tischtennisspielers Marty Reisman (1930–2012), der als einer der besten und schillerndsten Figuren in der Sportart in die Geschichte einging. Er lernte Tischtennis als Jugendlicher in Spielhallen und Wettbüros der Lower East Side von New York – oft als Geldspiel, nicht als Vereinssport, und machte sich schon früh einen Namen als außergewöhnlich talentierter, unangepasster Spieler. Im Laufe seiner Karriere gewann er mehrfach US-Meistertitel und wurde zweimal Weltmeister. Besonders bemerkenswert war seine Ausdauer: Reisman gewann noch im Alter von über 70 Jahren nationale Titel und schlug dabei deutlich jüngere Gegner. Er wurde 1997 in die USA Table Tennis Hall of Fame aufgenommen und inspirierte Generationen von Spielern durch seinen eigenwilligen Weg und seine Langlebigkeit im Leistungssport.

Timothée Chalamet feierte Ende Dezember seinen 30. Geburtstag und etablierte sich in den letzten Jahren als großer Unterstützer der queeren Community. Der Durchbruch kam 2017 mit seiner schwulen Filmrolle in „Call Me By Your Name“, es folgten Blockbuster wie die Dune-Reihe oder „Wonka“. Für „Marty Supreme“ gilt der 30-Jährige nach „Call Me By Your Name“ und „Like a Complete Unknown“ erneut als heißer Oscar-Anwärter – ob sein Hinterteil dabei eine tragende Rolle bei der Entscheidungsfindung spielen wird, ist nicht bekannt. 

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