Direkt zum Inhalt

Fahndung nach Schläger 23-Jähriger brutal beim CSD Hamburg überfallen - Polizei veröffentlicht Fahndungsfoto

Von ms - 09.10.2025 - 09:00 Uhr
Fahndung nach Schläger
Foto: Polizei Hamburg
ANZEIGE
Loading audio player...

Die Polizei Hamburg fahndet nach einem homophoben Schläger, der beim CSD im August 2024 einen 23-jährigen schwulen Mann mittels der Dating-Masche in eine Falle gelockt hat. Die Ermittler haben jetzt ein Fahndungsfoto des mutmaßlichen Täters herausgegeben. 

Brutaler Überfall im Dunkeln 

Der 23-jährige wollte sich am CSD-Wochenende in der Nacht zum 4. August gegen drei Uhr morgens mit einem anderen jungen Mann für ein Date auf St. Pauli treffen. Vor Ort an der Simon-von-Utrecht-Straße angekommen, führte ihn sein Date-Partner in eine Grundstückszufahrt – dort warteten bereits die Komplizen des Tatverdächtigen, so eine Polizeisprecherin.

Als dem 23-Jährigen klar wurde, dass er in eine Falle getappt war, flüchtete er zu Fuß, wurde aber von den Kriminellen kurz darauf eingeholt. Brutal schlugen sie daraufhin auf den  jungen schwulen Mann ein und verletzten ihn am Kopf sowie am Oberkörper. Schlussendlich gelang es dem 23-Jährigen, sich loszureißen und seinen Angreifern zu entkommen. 

Fahndung nach Täterbande 

Die Polizei wertet den Angriff als homophoben Fall von Hasskriminalität, weswegen jetzt der Staatsschutz die weiteren Ermittlungen übernommen hat. Bisher fehlt auch zwei Monate nach der Tat von den Räuberbande jede Spur. Die Beamten entschlossen sich daher jetzt, das Foto des mutmaßlichen Haupttäters und Lockvogels zu veröffentlichen, welches dieser beim Schreiben auf der Dating-App verwendet hatte. Wer den Mann auf dem Bild kennt oder in der vermeintlichen Nacht etwas Verdächtigtes beobachtet hat, wird gebeten, sich direkt bei den Hamburger Ermittlern unter Telefon 040 / 42 86  - 56 789 zu melden.   

Anzeige
ANZEIGE

QUEERE PRESSESCHAU

tazNach dem CSD-Anschlag: Viele Bekundungen, kaum KonkretesndQueer | Razzia in Casa Kuá schüchtert Berliner trans* Community eintazRazzia in queerem Community-Ort: Alles wegen ein paar TablettenFrankfurter Allgemeine ZeitungMit Hilfe von Leihmutter: Niederländischer Ministerpräsident und sein Verlobter bekommen ein BabyAlle Meldungen ansehen
ANZEIGE

Umfrage der Woche

Wie wichtig ist dir ein LGBTIQ+-freundliches Arbeitsumfeld bei der Wahl eines Arbeitgebers?

Choices
Artikel zur Umfrage lesen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Omas Antwort auf den Hass

„Liebe kennt keine Barrieren“

Nach der Hasswelle gegen Luca und Cristian meldet sich Lucas Oma Loretta zu Wort. Ihr Brief stellt das Glück ihrer Familie an erste Stelle.
Kreativer Widerstand

Zehnkämpfer zeigt Haut aus Protest

Frauenfeindliche sexistische Witze von US-Comedian Shane Gillis sorgen aktuell für viel Empörung. Zehnkämpfer Chase Lathrop antwortet kreativ und sexy
Sorge um queere Sichtbarkeit

Pride-Teams wollen Kräfte bündeln

Mehr als 100 CSD-Veranstalter trafen sich in Recklinghausen. Sie warnen vor Anfeindungen und wollen sich bundesweit stärker unterstützen.
Geheimnisse bei Heated Rivalry

Jacob Tierney erklärt Serienerfolg

Ein neues Buch zeigt, wie „Heated Rivalry“ entstand, welche Szenen gestrichen wurden und was die zweite Staffel vorbereitet.
Rob Jetten wird Vater

Premier erwartet erstes Kind

Niederlands Premierminister Rob Jetten und sein Partner Nicolás Keenan erwarten im Frühjahr 2027 ihr erstes Kind durch eine Leihmutter.
Neue Pornogesetze in England

Verbot von Fetisch-Darstellungen

Großbritannien verschärft das Pornografie-Strafrecht: Ab November werden bestimmte sexuelle Darstellungen im Bereich Fetisch und Rollenspiele verboten
Regenbogen spaltet Amsterdam

Streit um queere Sichtbarkeit

Ein geplanter Regenbogenweg in Amsterdam sorgt für Streit. Während Initiatoren ein Zeichen gegen Diskriminierung setzen wollen, protestieren Anwohner.
Keine PrEP in der Schweiz?

Ende der Kassenleistung 2027

In der Schweiz ist die Kostenübernahme für die HIV-Schutzpille PrEP nur bis Ende 2026 gesichert. LGBTIQ+-Verbände warnen vor Rückschritten.
Regenbogen-Steine für alle

Dragqueen rettet LGBTIQ+-Symbol

Nach dem Abriss eines Regenbogen-Zebrastreifens in Miami Beach verkauft eine Dragqueen dessen Pflastersteine nun für den guten Zweck.