Direkt zum Inhalt
Einigung im Wolf-Verfahren?
ANZEIGE

Einigung im Wolf-Verfahren? Austin Wolf ist wegen kinderpornografischem Material in Haft – gibt es außergerichtliche Einigung?

ms - 29.10.2024 - 11:00 Uhr
Loading audio player...

Der amerikanische ehemalige Pornostar Austin Wolf (43) sitzt nach wie vor im Gefängnis in Untersuchungshaft – erneut wurde jetzt eine erste Anhörung vor Gericht abermals verschoben, um doch noch möglicherweise eine außergerichtliche Einigung zustande zu bringen. Wolf, der mit bürgerlichem Namen Justin Heath Smith heißt, ist angeklagt, in hunderten Fällen kinderpornografisches Material besessen und weitergegeben zu haben

Erneute Verschiebung des Gerichtsverfahrens

Ende Oktober nun hat ein Bundesrichter erneut einen Aufschub im Verfahren gewährt – das vierte Mal seit seiner ersten Verhaftung am 28. Juni. Der Termin für die erste Anhörung ist nun auf Ende November datiert. Beantragt wurde die erneute Verschiebung von Seiten des stellvertretenden US-Staatsanwalts Getzel Berger, was darauf schließen lässt, dass auch die anklagende Staatsanwaltschaft an einer Einigung abseits des Gerichts interessiert ist.  Der Verteidiger von Smith willigte dieser Verschiebung ein. 

Geständnis von Wolf? 

Nach jüngsten Stand geht es im Detail offenbar darum, wie konkret ein mögliches Geständnis von Smith aussehen könnte – und welcher Strafrahmen ihn dafür erwartet. Da er nach Einschätzung der Richter eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellt und zudem ein Fluchtrisiko besteht, sitzt Smith solange weiterhin in Haft in New York. 

Der 43-jährige Erwachsenendarsteller tappte im Frühjahr dieses Jahres in die Falle eines verdeckten FBI-Ermittlers. Bei der anschließenden Hausdurchsuchung in New York hatten die Beamten eine SD-Karte mit hunderten kinderpornografischen Videos gefunden, die Smith sowohl empfangen wie auch immer wieder versandt haben soll. Die Videos sollen Minderjährige, darunter vorpubertäre Kinder und Säuglinge, in sexuell eindeutigen Situationen zeigen.

Hohe Haftstrafe möglich

Smiths Anwalt Thomas H. Andrykovitz spricht hingegen von „unbewiesenen und ungeprüften Anschuldigungen gegen einen Mann, für den die Unschuldsvermutung gilt.“ Mehrere ehemalige Kollegen haben sich bereits offiziell von ihm abgewandt, das Pornostudio Cockyboys, mit dem Smith einen Exklusiv-Vertrag hatte, kündigte ebenso wie Men.com die Zusammenarbeit und löschte alle Videos mit Austin Wolf online. Sollte Smith in einem regulären Verfahren verurteilt werden, droht ihm eine Haftstrafe von mindestens fünf Jahren bis zu zwanzig Jahren. 

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Heated Rivalry kehrt zurück

Staffel 2-Drehstart steht bevor

Connor Storrie und Hudson Williams stimmen Fans mit einem gemeinsamen Auftritt in Toronto auf die zweite Staffel von „Heated Rivalry“ ein.
Überraschung bei Heartstopper

Gelöschte Sex-Szenen enthüllt

Die „Heartstopper“-Stars verrieten jetzt: Netflix strich den Großteil der gedrehten Sex-Szenen aus dem Abschlussfilm, einiges sei wie "Porno" gewesen.
Autor Benjamin Alire Sáenz

Abschied von einem Erzähler

Der Schriftsteller Benjamin Alire Sáenz, bekannt für „Aristoteles und Dante“, ist im Alter von 71 Jahren gestorben.
Dritte Festnahme von Drake Von

Pornostar wird abermals inhaftiert

Adultdarsteller Drake Von ist jetzt zum dritten Mal in diesem Jahr festgenommen worden. Gegen ihn laufen inzwischen mehrere Strafverfahren.
Haft wegen Regenbogen-Shirt

Russland verschärft Repressionen

Ein russischer Kommunalwahlkandidat muss wegen eines Regenbogen-T-Shirts zehn Tage in Haft und darf nicht mehr kandidieren.
KI-Brillen sorgen für Kritik

Warnung vor Überwachungsrisiko

KI-Brillen von Meta könnten laut Kritikern neue Formen staatlicher Überwachung ermöglichen und besonders Minderheiten wie LGBTIQ+ gefährden.
Rätselhafter Tod in Dublin

Leiche in Recyclinganlage entdeckt

Ein obdachloser schwuler Mann wurde tot in einer Müllanlage in Dublin gefunden. Die Polizei schließt ein mögliches Verbrechen nicht aus.
Hardcore in Österreich

Alterscheck für alle Pornoseiten

Österreich plant ab 2027 verpflichtende Alterskontrollen für Pornoseiten. Kritiker warnen vor Risiken für Datenschutz und Anonymität.
Uni-Rauswurf in Nigeria

Schwule Studenten exmatrikuliert

Eine nigerianische Universität hat jetzt zwei männliche Studenten wegen einer homosexuellen Beziehung von der Hochschule geworfen.