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31-jähriger tot aufgefunden Berlin: Suche nach Erik Staudacher endet mit Leichenfund

Von mr - 17.03.2026 - 13:30 Uhr
Suche nach Erik Staudacher endet mit Leichenfund
Foto: © Polizei Berlin
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Ein tragisches Ende hat die wochenlange Suche nach dem vermissten Berliner Erik Staudacher gefunden: Am Montagvormittag wurde der Leichnam des 31-jährigen schwulen Mannes im Landwehrkanal im Osten Berlins entdeckt. Nach Informationen der Polizei gibt es derzeit keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Die genaue Todesursache soll nun durch eine Obduktion geklärt werden.

 

Fund im Landwehrkanal bringt Gewissheit

Die Leiche wurde in den Morgenstunden vom Personal des Bundesamts für Schifffahrt in Höhe der Lohmühlenbrücke geborgen. Damit ist die monatelange Unsicherheit für den Ehemann, Freundinnen und Freunde beendet, die seit Mitte Februar intensiv nach Erik Staudacher suchten. Sein Verschwinden hatte in der queeren Community Berlins sowie in den sozialen Medien große Anteilnahme ausgelöst. Laut Polizei verließ Staudacher am 15. Februar gegen 3.30 Uhr eine Bar in Neukölln, kehrte kurz in seine Wohnung zurück und verschwand anschließend spurlos. Seine persönlichen Gegenstände wie Handy und Geldbörse blieben in der Wohnung.

 

Ermittlungen zu den Hintergründen laufen

Ein Fachkommissariat der Berliner Polizei ist inzwischen mit den weiteren Ermittlungen betraut. Bisher konnten keine Anzeichen auf eine Straftat festgestellt werden. Eine kriminalistische Untersuchung des Fundortes und der persönlichen Umgebung des Verstorbenen bleibt dennoch Standard. Die Behörden betonen, dass zunächst alle Optionen geprüft werden. Erst ein abschließender Obduktionsbericht wird endgültige Klarheit bringen, ob Fremdeinwirkung ausgeschlossen werden kann.

 

Angehörige und Community im Ausnahmezustand

Freundinnen und Freunde sowie Unterstützerinnen und Unterstützer hatten tagelang Plakate geklebt und über Netzwerke einen großen Suchaufruf gestartet. Erik Staudachers Ehemann erklärte gegenüber lokalen Medien: „Diese Ungewissheit war unerträglich – jetzt beginnt ein anderer Schmerz.“ Die queere Community Berlins zeigt aktuell große Solidarität und ruft zu sensibler Berichterstattung auf.

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