Direkt zum Inhalt

Wahre Größe im US-Football Der zweifache Super-Bowl-Champion Khalen Saunders lädt ein zum ersten Jugend-Football-Camp für homosexuelle, bisexuelle und queere Jugendliche

Von ms - 31.03.2025 - 15:00 Uhr
Wahre Größe im US-Football
Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire
ANZEIGE
Loading audio player...

Eine besondere Aktion, die wahre Größe zeigt – und ein mutiges Unterfangen in einem Land, das teilweise wieder massiv mobil macht gegen LGBTIQ+-Rechte: Der Super-Bowl-Champion und Spieler der New Orleans Saints, Khalen Saunders (28), veranstaltet diesen Sommer ein integratives Jugend-Football-Camp für LGBTIQ+-Fans. Das erste dieser Art in den Vereinigten Staaten von Amerika. 

Ein US-Profi für die Community

Der NFL-Spieler Khalen Saunders gehört zu den begehrtesten Akteuren im US-Football; er ist zweifacher Super-Bowl-Champion, spielte bisher sechs Saisons in der NFL und gewann 32 Spiele. Sein Bruder Kameron Saunders ist ein schwuler Tänzer und Choreograph, der durch seine Tätigkeit bei Taylor Swifts „The Eras Tour“ sowie durch die Arbeit an Hollywoodfilmen und Musicals („Die Farbe Lila“) bekannt wurde.

Erstmals war Khalen Saunders nun bei den GLAAD Media Awards in Los Angeles zu Gast, der Ehrung von besonderen Menschen aus der Community. Der Sportprofi betonte dabei, wie wichtig es ist, sich zu outen und selbstbewusst zu seiner Sexualität zu stehen. Außerdem erklärte er, dass es für alle anderen Menschen ebenso wichtig sei, eine Verbindung zu mindestens einer geouteten LGBTIQ+-Person aufzubauen. Zuletzt erzählte Saunders von seinen Plänen für ein Football-Camp speziell für LGBTIQ+-Jugendliche in diesem Jahr – ein besonders starkes Signal, gerade in einem Sport, in dem Homosexualität in den USA noch immer oftmals negativ besetzt ist.  

Anzeige
ANZEIGE

QUEERE PRESSESCHAU

ntv"Man hat sich geschminkt": Thomas Anders vergleicht sich mit Bill KaulitzSüddeutsche ZeitungHip-Hop aus München: Wie Rapperin Ebow das Lebensgefühl von Gastarbeiterkindern vertontFalterTipp Pop: Ebow – Cool, queer und gesellschaftskritischtazNach dem CSD-Anschlag: Viele Bekundungen, kaum KonkretesAlle Meldungen ansehen
ANZEIGE

Umfrage der Woche

Wie wichtig ist dir ein LGBTIQ+-freundliches Arbeitsumfeld bei der Wahl eines Arbeitgebers?

Choices
Artikel zur Umfrage lesen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Sexszenen bei Heated Rivalry

Dreharbeiten und Proben laufen

Die Vorbereitungen für „Heated Rivalry“ Staffel 2 laufen. Regisseur Jacob Tierney spricht über Sexszenen, Nacktheit und den Schutz seiner Stars.
Heiße Sportstars

Besondere Nominierungen

Bei Grindrs Jahreswahl „Unwrapped 2026“ konkurrieren Fußballstars, Tennisprofi Carlos Alcaraz und Olympiasiegerin Alysa Liu um besondere Titel.
„Black Doves“ kehrt zurück

Netflix setzt Spionagethriller fort

Ab 5. November läuft die zweite Staffel von „Black Doves“ auf Netflix. Ben Whishaw kehrt als schwuler Auftragskiller mit bewegter Vergangenheit zurück
Ehemann ist schwul: Frau klagt

50.000 Euro Schadensersatz?

Eine Italienerin fordert 50.000 Euro von ihrem schwulen Ex-Mann, weil ihr Kinderwunsch unerfüllt blieb. Das Gericht entscheidet nicht über die Klage.
Queere Jugend macht Politik

Mit 16 schon mitbestimmen

Die US-Initiative „Queer the Ballot“ zeigt LGBTIQ+-Jugendlichen, wie sie politische Entscheidungen beeinflussen können – auch ohne Wahlrecht.
Ein Vorbild nimmt Abschied

Basketballstar beendet Karriere

Der offen schwule Basketballprofi Isaac Humphries beendet mit 28 Jahren seine Karriere. Sein Coming-Out bezeichnet er als seinen stolzesten Moment.
Spendenboom bei Gallant

350.000 Dollar nach Enthüllung

Nach der Veröffentlichung alter BDSM-Fotos erhält der schwule US-Demokrat Chris Gallant mehr als 350.000 Dollar Spenden und übertrifft seinen Rivalen.
Russland fahndet nach Reporter

Schwuler Journalist auf der Flucht

Russland geht zunehmend gegen homosexuelle Journalisten vor. Der geflüchtete Vadim Vaganov berichtet über staatliche Verfolgung und Einschüchterung.
Hoffnung für Jugendliche

Unterstützung senkt Suizidrisiken

Eine US-Langzeitstudie zeigt: Trotz zunehmender Diskriminierung gehen Selbstverletzungen und Suizidversuche bei LGBTIQ+-Jugendlichen zurück.