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Vergewaltigung bei Chemsex-Party
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Vergewaltigung bei Chemsex Fünfjähriger soll von zehn Männern misshandelt worden sein

ms - 04.02.2026 - 12:00 Uhr
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In Frankreich sind zehn Männer im Alter von 29 bis 50 Jahren im Zusammenhang mit der mutmaßlichen Vergewaltigung eines fünfjährigen Jungen angeklagt worden, der zuvor bei einer Chemsex-Party unter Drogen gesetzt worden sein soll. 

Vergewaltigung unter Drogeneinfluss 

Die Ermittlungen waren im Februar 2025 eingeleitet worden, nachdem ein Bericht über die Chemsex-Party in der nordfranzösischen Stadt Lille eingegangen war. Den Vorwürfen zufolge soll ein fünfjähriges Kind von seinem eigenen Vater sowie weiteren Männern auf der Party unter Einsatz chemischer Substanzen misshandelt und vergewaltigt worden sein. Nach Angaben der Ermittler soll es mehrfach zwischen November 2024 und Februar 2025 zu Vergewaltigungen und sexuellen Übergriffen im Umfeld von Chemsex gekommen sein. 

Vater unter den Angeklagten 

Seit Februar 2025 befanden sich die Angeklagten daraufhin in Untersuchungshaft, einer der Hauptverdächtigen hat sich nach Angaben der Polizei im Juni 2025 während im Gefängnis das Leben genommen. Der Vater des Kindes wurde wegen inzestuöser sexueller Übergriffe sowie Beihilfe zu schweren Vergewaltigungen und sexuellen Übergriffen an seinem Sohn angeklagt. Laut Lille-Staatsanwalt Samuel Finielz soll auch er während derselben Party selbst Opfer von Vergewaltigung und Übergriffen geworden sein. Das Kind wird derzeit von seiner Mutter betreut, von der sich der Vater vor den mutmaßlichen Taten getrennt hatte.

Neue Schockwelle in Frankreich

Der Fall folgt auf einen anderen, der Frankreich bereits im Dezember 2024 erschütterte: Dominique Pelicot wurde zu 20 Jahren Haft verurteilt, nachdem er gestanden hatte, seine damalige Ehefrau Gisele Pelicot zwischen 2011 und 2020 wiederholt betäubt und anschließend Dutzenden Männer erlaubt hatte, sie im bewusstlosen Zustand zu vergewaltigen. Gisele Pelicot wurde während des Prozesses zu einer feministischen Ikone, weil sie ihr Verfahren öffentlich machte und betonte, dass nicht die Opfer, sondern die Täter sich schämen sollten.

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