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US-Firmen beenden LGBTIQ+ Sporthersteller Converse stellt indes Pride-Kollektion vor

Von ms - 22.05.2026 - 11:30 Uhr
US-Firmen beenden LGBTIQ+
Foto: iStock / Bastun
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Der US-Sportartikelhersteller Converse hat seine Pride-Kollektion für das Jahr 2026 vorgestellt und setzt damit ein sichtbares Zeichen für die LGBTIQ+-Community. Während zahlreiche große Unternehmen ihr öffentliches Engagement zuletzt zurückgefahren haben, hält Converse an seiner Unterstützung fest – und wird damit laut einer neuen HRC-Studie immer mehr zum Einzelfall. 

Das Wichtigste im Überblick

  • Converse präsentiert neue Pride-Kollektion für 2026
  • Viele US-Konzerne reduzieren laut HRC ihr LGBTIQ+-Engagement
  • Pride-Organisationen beklagen sinkende Sponsorengelder
  • Teile der Converse-Erlöse gehen an LGBTIQ+-Hilfsorganisationen
  • In sozialen Netzwerken erhält die Kollektion viel Zuspruch

Viele Firmen ziehen sich zurück

In den vergangenen Jahren hatten viele große Konzerne ihre Solidarität mit LGBTIQ+-Menschen offensiv präsentiert. Seit der Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus haben sich offenbar jedoch – zumindest in den USA – zahlreiche Unternehmen wieder stärker zurückgezogen. Darauf weist der aktuelle „Corporate Equality Index“ der Menschenrechtsorganisation Human Rights Campaign (HRC) hin. 

In dem Bericht heißt es: „Weniger Arbeitgeber entschieden sich 2026 dafür, ihre Maßnahmen öffentlich durch Einreichungen zu dokumentieren. Unter den Fortune-500-Unternehmen gab es im Vergleich zu 2025 einen Rückgang um 65 Prozent – von 377 Teilnehmern im Jahr 2025 auf 131 in diesem Jahr.“ Mehrere Pride-Organisationen hätten nach eigenen Angaben bereits Veranstaltungen absagen müssen, weil Sponsorengelder aus der Wirtschaft fehlten.

Mehr Pride statt weniger 

Converse verfolgt dagegen weiterhin einen offensiven Kurs. Der Sneaker-Hersteller bringt seit 2015 jährlich Pride-Produkte auf den Markt. Die neue Kollektion für 2026 bleibt deutlich von Regenbogenfarben geprägt und orientiert sich gestalterisch an der ursprünglichen Pride-Flagge von Gilbert Baker. Mehrere Modelle tragen die Aufschrift „Still here, still queer“ („Immer noch hier, immer noch queer“). Viele Schuhe verfügen zudem über eine auffällige Regenbogen-Sohle.

Ein Teil der Verkaufserlöse wird an LGBTIQ+-Organisationen gespendet. Unterstützt werden unter anderem „It Gets Better“, das „Ali Forney Center“ für obdachlose queere Jugendliche, die Bostoner Organisation „Bagly Inc.“ sowie „The Theater Offensive“. Converse hat seinen Hauptsitz ebenfalls in Boston. In sozialen Netzwerken stößt die Kollektion auf positive Resonanz. 

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