Rekord für „Michael“ Colman Domingo feiert Mega-Erfolg des Kinofilms
Das Michael-Jackson-Biopic „Michael“ hat einen neuen Meilenstein an den internationalen Kinokassen erreicht. Zuerst war der Kinofilm über den King of Pop bereits Mitte Juni das erfolgreichste Biopic über einen Musiker und verwies Freddy Mecury und „Bohemian Rhapsody“ auf den zweiten Platz. Mit weltweiten Einnahmen von 977,4 Millionen US-Dollar ist der Film nun das erfolgreichste Biopic aller Zeiten.
Das Wichtigste im Überblick
- Das Biopic „Michael“ ist mit 977,4 Millionen US-Dollar das erfolgreichste Biopic aller Zeiten.
- Der Film überholte damit „Oppenheimer“ und hatte zuvor bereits „Bohemian Rhapsody“ hinter sich gelassen.
- Colman Domingo reagierte auf den Rekord mit einer Botschaft auf Instagram.
- Domingo spielt im Film Michael Jacksons Vater Joe Jackson.
- Beim Frameline Film Festival sprach der Schauspieler über seinen Karriereweg und ermutigte queere Kreative, ihren Träumen zu folgen.
„Michael“ stellt weltweiten Rekord auf
Zuvor hatte „Michael“ bereits „Bohemian Rhapsody“ als erfolgreichstes Biopic über einen Musikstar überholt. Mit dem jüngsten Einspielergebnis zog der Film nun auch an „Oppenheimer“ vorbei, der weltweit 975 Millionen US-Dollar einspielte. Bemerkenswert ist der Rekord auch deshalb, weil „Oppenheimer“ mehrere Wochen länger in den Kinos lief und erst nach zahlreichen Oscar-Auszeichnungen sein finales Einspielergebnis erreichte. „Michael“ ist dagegen erst seit zwei Monaten in den Kinos zu sehen und läuft in einigen Ländern weiterhin. Beobachter halten es deshalb für wahrscheinlich, dass der Film die Marke von einer Milliarde US-Dollar überschreiten wird.
Colman Domingo feiert den Erfolg
In „Michael“ übernahm Jafar Jackson, ein Neffe des verstorbenen Popstars Michael Jackson, die Hauptrolle. Der schwule Schauspieler Colman Domingo spielt dessen Vater Joe Jackson. Auf Instagram reagierte Domingo jetzt auf den weltweiten Erfolg des Films mit einer kurzen Botschaft. Zu einer Bildergalerie mit Aufnahmen von Michael und Joe Jackson sowie Szenen aus dem Film schrieb er: „Heute ist Michael nicht nur das erfolgreichste Musik-Biopic aller Zeiten geworden, sondern jetzt auch das erfolgreichste Biopic überhaupt. Ich feiere das mit Stolz.“ Für Domingo reiht sich der Erfolg in eine derzeit besonders erfolgreiche Karrierephase ein. Universal Pictures verwies zuletzt in einem Beitrag auf seine Rollen in „Wicked: For Good“, „Michael“ und „Disclosure Day“.
Auszeichnung beim Frameline Film Festival
Am vergangenen Wochenende war Domingo zudem Ehrengast beim Frameline Film Festival in San Francisco. Im Castro Theatre nahm er den Variety Creative Conscience Award entgegen und sprach anschließend in einer Gesprächsrunde mit Moderatorin Jazz Tangcay über seinen Werdegang. Dabei erinnerte sich der Schauspieler an seinen Umzug nach San Francisco im Jahr 1991. Damals habe er lediglich 72 geliehene US-Dollar bei sich gehabt. Zehn Jahre lebte er in der Stadt, die nach seinen Worten der Ort gewesen sei, an dem er „als Künstler erwachsen geworden“ sei.
In dieser Zeit besuchte er regelmäßig das Frameline Film Festival. Im Jahr 2001 zog Domingo nach New York. Nach eigener Aussage gab ihm eine Handleserin den entscheidenden Anstoß für diesen Schritt. Auf die Frage, welchen Rat er anderen queeren Kreativen geben würde, sprach sich Domingo dafür aus, Chancen mutig zu ergreifen und Träume nicht aufzuschieben. „Wenn es einen Ort gibt, an den du gehen möchtest, dann warte nicht – geh einfach. Meine gesamte Karriere bestand darin, außergewöhnliche Chancen zu ergreifen... Gib dir selbst eine Chance.“