Direkt zum Inhalt
Rückzug von Conchita Wurst

Rückzug von Conchita Wurst Persönliche Gründe für Abkehr vom ESC 2026

ms - 14.01.2026 - 08:00 Uhr
Loading audio player...

Conchita Wurst alias Sänger Tom Neuwirth zieht sich aus dem Umfeld des Eurovision Song Contest (ESC) zurück. Der ESC-Gewinner von 2014 gab die Entscheidung wenige Stunden vor dem Start des Ticketvorverkaufs für den ESC 2026 in Wien auf Instagram bekannt.

Rückzug aus persönlichen Gründen

„Der Eurovision Song Contest hat mein Leben geprägt“, schrieb Neuwirth in dem Beitrag. Künftig wolle er sich jedoch aus dem Eurovision-Umfeld lösen, um neue berufliche Schwerpunkte zu setzen. „Ich ziehe mich fortan aus dem Eurovision-Kontext zurück. Ich löse mich, um andere berufliche Projekte stärker in den Fokus zu rücken“, erklärte der Künstler.

Neuwirth betonte, es handle sich um eine persönliche Entscheidung, die er nicht weiter kommentieren werde. Zugleich stellte er klar, dass seine Verbindung zum Song Contest bestehen bleibe. „Die Verbindung zum ESC bleibt – als Teil meiner Geschichte, nicht als Ort meiner nächsten Schritte“, schrieb er weiter.

Viel Wirbel vor ESC in Mai 

Von Seiten der Veranstalter wurde der Schritt respektiert. ESC-Executive-Producer Michael Krön erklärte: „Wir nehmen die Entscheidung von Conchita Wurst, sich aus dem Eurovision-Kontext zurückzuziehen, zur Kenntnis und respektieren sie. Ihr Beitrag ist ein wichtiger Teil der österreichischen Song-Contest-Geschichte. Für seine zukünftigen Projekte wünschen wir Tom Neuwirth alles Gute.“

In den vergangenen Monaten war der Eurovision Song Contest mehrfach Gegenstand internationaler Diskussionen. Auslöser war unter anderem die Teilnahme Israels, die in mehreren Ländern auf Kritik stieß. Island und Spanien zogen ihre Teilnahme zurück. Auch der Schweizer ESC-Gewinner 2024, Nemo, gab seine Trophäe zurück – aus Protest gegen die Teilnahme Israels.

Ein direkter Zusammenhang zwischen diesen Entwicklungen und dem Rückzug von Conchita Wurst ist allerdings nicht bekannt. In Neuwirths Stellungnahme finden sich keine politischen Aussagen. Nach Angaben aus dem Umfeld des Künstlers deutet vieles darauf hin, dass die Entscheidung vor allem aus künstlerischen Gründen getroffen wurde. Der Zeitpunkt der Ankündigung kommt dennoch überraschend. Noch vor wenigen Wochen hatte Conchita Wurst öffentlich erklärt, beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien Teil der Shows zu sein. In diesem Zusammenhang war auch über eine mögliche Moderation spekuliert worden. Der Eurovision Song Contest 2026 findet Mitte Mai in der Wiener Stadthalle statt. 

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

"Ich komme in dein Cottage"

Heated-Rivalry-Vibes für jedermann

Der Hype um "Heated Rivalry" reißt nicht ab, nun kann man das Cottage, in der die beiden Hauptdarsteller sich treffen, mieten.
Britney-Fan im Kaufrausch

Schwuler Mann ersteigert Lederjacke

Ein schwuler Fan von Britney Spears hat sich seine Leidenschaft etwas kosten lassen und ersteigerte ein Leder-Outfit der Popsängerin für 20.000 Euro.
Hiobsbotschaft für HR-Fans

Band 3 von Heated Rivalry

Krise bei den Heated Rivalry-Fans. Der angekündigte dritte Buchband über das schwulee Eishockeypaar soll doch erst Mitte 2027 erscheinen.
Tönsfeuerborn tritt für SPD an

Von Prince Charming in die Politik

Ex-Prince-Charming und IBES-Teilnehmer Lars Tönsfeuerborn will in die Politik und kandidiert für die SPD bei der Landtagswahl 2027 in NRW.
Deutscher ESC Vorentscheid

Vorfreude auf prominente Gäste

Am Samstag entscheidet sich, wer für Deutschland zum ESC 2026 nach Wien fährt. Viele Promis sind beim ARD-Vorentscheid live dabei.
Zukunftspläne von Serg Shepard

Adultstar vor und hinter der Kamera

Der beliebte schwule Adult-Darsteller Serg Shepard will künftig auch hinter der Kamera arbeiten und gibt jüngeren Kollegen hilfreiche Tipps.
„A Friend of Dorothy“

Kurzfilm kostenlos auf YouTube

Der Oscar-nominierte Kurzfilm und Liebling der Community „A Friend of Dorothy“ mit Miriam Margolyes gibt es jetzt kostenlos auf YouTube.
Waters meets Murphy

Neues Serienprojekt von John Waters

Filmemacher Ryan Murphy ist erneut ein Clou gewonnen: Der schwule "Pope of Trash" John Waters spielt eine größere Rolle in "American Horror Story 13".
Fankrieg in Hollywood

Lily Collins spielt Audrey Hepburn

Krise unter Fans: "Emily in Paris"-Star Lily Collins wird Audrey Hepburn spielen, Ariana Grande geht leer aus. Die Fans sind erschüttert.