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Hoffnungsträgerin in den USA Erste Gouverneurin Virginias betont die Community

Von ms - 19.01.2026 - 10:30 Uhr
Hoffnungsträgerin in den USA
Foto: IMAGO / UPI Photo
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An einem kalten, grauen Morgen versammelten sich gestern tausende Einwohner Virginias vor dem State Capitol in Richmond, um ein historisches Ereignis zu erleben: die Amtseinführung von Abigail Spanberger als 75. Gouverneurin von Virginia und der ersten Frau in diesem Amt.

Erste Frau im Amt 

Flankiert von ihrem Ehemann betrat die Demokratin das Podium in einem blauen Violett-Anzug, begleitet von anhaltendem Applaus. In ihrer Rede hob Spanberger die historische Bedeutung des Moments hervor und reflektierte Virginias Rolle bei der Wahrung der amerikanischen Demokratie. „Es ist die Ehre meines Lebens, heute vor Ihnen zu stehen und den Amtseid abzulegen“, erklärte sie. 

Anschließend kritisierte sie mit deutlichen Worten die aktuelle Politik von US-Präsident Donald Trump: „Ich weiß, dass viele von Ihnen sich Sorgen über die Unverantwortlichkeit in Washington machen. Die Politik dort schadet unseren Gemeinschaften und zerstört die soziale Sicherheit.“

Community feiert Hoffnungsträgerin

Schließlich ging die Politikerin auch auf die LGBTIQ+-Community ein und hob hervor, wie wichtig es ist, trotz aller Unterschiede zusammenzuarbeiten. Außerdem erklärte sie: „Inklusion und Vielfalt sind keine abstrakten Ideale, sondern die Grundlage für unsere Einheit und unseren Wohlstand.“ Vor Ort waren auch Anhänger mehrerer queerer Verbände, darunter Diversity Richmond und Virginia Pride, die Spanberger als neue Hoffnungsträgerin lautstark feierten – auch mit Blick auf die Trump-Agenda im Land.   

Am ersten Tag ihrer Amtszeit unterzeichnete sie daraufhin gleich mehrere Exekutivanordnungen, um die Lebenshaltungskosten zu senken und die öffentliche Bildung zu stärken. Zudem hob sie die Direktive ihres republikanischen Vorgängers Glenn Youngkin auf, die lokale Polizeibehörden zur Unterstützung der bundesstaatlichen Einwanderungsdurchsetzung aufforderte – die Behörde ist derzeit massiver Kritik ausgesetzt, nachdem ein ICE-Beamter Anfang des Jahres eine lesbische Ehefrau erschoss. 

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