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Freude in Cardiff
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Freude in Cardiff Briten feiern den Zuschlag für die Euro-Games und erwarten 10.000 Athleten

ms - 08.04.2024 - 11:00 Uhr
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Zum ersten Mal werden die Euro-Games in einer britischen Stadt zelebriert – 2027 geht Europas größte Multisportveranstaltung für LGBTI*-Menschen in die walisische Hauptstadt Cardiff.  

Jeder ist willkommen

Pride Sports Cymru, das Team hinter der erfolgreichen Bewerbung von Cardiff, erklärte, es sei eine großartige Gelegenheit, zu zeigen, dass Wales eine Willkommenskultur habe. Duncan Cameron, Vorsitzender der Cardiff Lions, des ersten schwulen und inklusiven Rugby-Union-Vereins in Wales, sagte, es sei ein „großer Gewinn, das Profil des inklusiven Sports zu schärfen. Eines der großartigsten Dinge an den Euro-Games ist, dass sie für alle offen sind, egal, wie sie sich identifizieren. Egal, wer du bist, du kannst hierher kommen und mitspielen!“ 

Und Neil Roberts vom LGBTI*-Badmintonverein Red Kites erklärte: „Es ist erwiesen, dass viele LGBTI*-Personen beim Zugang zum Sport auf Barrieren stoßen. Vereine wie dieser helfen den Menschen, ihren Sport zu genießen und sich auch körperlich und geistig wohl zu fühlen. Ich hoffe, dass die Ausrichtung der Euro-Games hoffentlich die Kultur verankern wird, dass Sport etwas ist, das jeder genießen sollte, unabhängig davon, wer er ist, wen er liebt, welcher Rasse er angehört oder welchen Hintergrund er hat.“ 

10.000 Athleten aus Europa 

Erwartet werden wie jedes Jahr über 10.000 Athleten aus ganz Europa, die in verschiedenen Kategorien gegeneinander antreten. Die Euro-Games wurden erstmals 1992 in Den Haag ausgetragen und finden jährlich statt mit Ausnahme der Jahre, in denen die Out-Games sowie die Gay-Games ausgetragen werden. 

Ziel des sportlichen Großevents ist es bis heute, ein Zeichen gegen Diskriminierung zu setzen und zur Förderung der Integration im Sport beizutragen. Viermal war das Event auch bereits in Deutschland zu Gast, in Frankfurt, Hannover, München und Berlin. In diesem Jahr finden die Euro-Games im Juli in Wien statt. Das Euro-Games-Turnier wird vom Europäischen Schwulen- und Lesbensportverband organisiert und steht allen offen, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung, Geschlechtsidentität, Alter oder Leistungsniveau.

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