Direkt zum Inhalt
© mrtom-uk

Freiburg CSD verklagt Stadt

ms - 25.06.2018 - 07:00 Uhr
Loading audio player...

Die Stadt Freiburg wurde von den Veranstaltern des Christopher-Street-Days Freiburg verklagt: Anlass für die Klage ist die geplante Route der LSBTIQA*-Parade, die eigentlich durch die Innenstadt ziehen sollte.

Das Amt für öffentliche Ordnung hatte diese Strecke untersagt und drängt den CSD damit in Augen der Community aus der Altstadt heraus. “Es geht nicht darum, uns irgendwie zu feiern, sondern in erster Linie mit einer Demonstration nach dem Versammlungsrecht unsere Anliegen in die Öffentlichkeit zu bringen”, begründet Ronny Pfreundschuh vom Christopher Street Day Freiburg e.V. die Klage, nachdem im Vorfeld ein Vermittlungsversuch durch die Gender Mainstreaming-Geschäftsstelle in Freiburg scheiterte.

Beim CSD-Verein hofft man nun, dass das Gericht rechtzeitig vor dem anstehenden Demonstrationszug am 23. Juni 2018 eine Entscheidung in seinem Sinn fällt. Der Christopher Street Day Freiburg 2018 wird in jeden Fall mit den bereits geplanten Kundgebungen sowie der Parade stattfinden.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Minderheitenstress Community

Neue Studiendaten gehen ins Detail

Diskriminierung sorgt bei LGBTIQ+-Menschen für Minderheitenstress. Je mehr Akzeptanz, je besser wird es? Ganz so einfach scheint es doch nicht zu sein
Krise bei Influencern

Erschöpfung in der digitalen Welt

Ein Leben als queerer Social-Media-Influencer ist toll? Nicht unbedingt! Eine neue Studie zeigt nun auf, rund die Hälfte von ihnen kennt ein Burnout.
Fortschritte im Bereich HIV

Der lange Weg zur Heilung

HIV-Forscher aus den USA haben nun bekräftigt, dass eine HIV-Heilung bis 2040 denkbar ist. Dazu müssten mehrere Ansätze kombiniert werden.
Kritik an der Gen-Z

Weniger Jammern, mehr Handeln

Die Jugend in Deutschland jammert zu viel und handelt zu wenig, betont ein Sozialforscher. Davon betroffen sind auch queere Jugendliche.
Homosexuelle Flüchtlinge

Neue humane Wege in Kenia

Kenias Regierung will Flüchtlingslager in neue Dörfer überführen. Homosexuelle haben neue Hoffnung auf eine Verbesserung ihrer Lebensrealität.
Keine Jobs für Homosexuelle?

Sehr schwierige Lage in Afrika

Homosexuelle haben in Afrika nicht „nur“ mit Diskriminierung zu kämpfen, auch die Jobsuche wird zum Hürdenlauf, betont jetzt eine Hilfsorganisation.
Indonesien im Zwiespalt

Zwischen Hass und Herzlichkeit

Indonesien kämpft seit zehn Jahren zwischen den Extremen: LGBTIQ+-Menschen bekämpfen oder integrieren. Ein neue Studie untersuchte das Phänomen.
Kommunikation ohne Big Brother

Neue kreative Wege in Russland

Russland schränkt digitale Wege immer mehr ein, die queere Community und viele Bürger experimentieren derzeit mit neuen Kommunikationsideen.