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Flirt eines Moralapredigers Pikante Textnachrichten eines US-Kämpfers gegen Homosexualität

Von ms - 16.06.2026 - 15:00 Uhr
Flirt-Nachrichten eines Moralapostels
Foto: Jackson Lahmeyer privat
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Der republikanische Politiker Jackson Lahmeyer sieht sich mit Vorwürfen konfrontiert, einer ehemaligen Miss Oklahoma anzügliche Nachrichten geschickt zu haben. Darüber berichtete die britische Zeitung Daily Mail Mitte Juni. Besonders pikant: Lahmeyer gilt als Verteidiger der Moral in den USA und wetterte dabei immer wieder gegen Homosexualität.  

Das Wichtigste im Überblick

  • Der republikanische US-Kongresskandidat Jackson Lahmeyer soll einer ehemaligen Miss Oklahoma anzügliche Textnachrichten geschickt haben.
  • Lahmeyer ist Gründer der Organisation „Pastors for Trump“, verheiratet und Vater von fünf Kindern.
  • Die Vorwürfe wurden durch einen Bericht der britischen Zeitung Daily Mail öffentlich.
  • Der Politiker fiel in der Vergangenheit bereits durch kontroverse Aussagen über Homosexualität und die Black-Lives-Matter-Bewegung auf.
  • Seine Ehefrau soll die Empfängerin der Nachrichten nach Bekanntwerden der Vorwürfe scharf angegriffen haben.
  • Lahmeyer kandidiert gemeinsam mit neun weiteren Republikanern für einen Sitz im US-Repräsentantenhaus.

Attacken gegen Homosexuelle 

Lahmeyer kandidiert für einen Sitz im US-Repräsentantenhaus und gilt als Gründer der Organisation „Pastoren für Trump“. Der verheiratete Familienvater mit fünf Kindern erhielt vor den republikanischen Vorwahlen am 16. Juni Unterstützung von US-Präsident Donald Trump, der ihn als „MAGA-Krieger“ bezeichnete. Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt der Fall aufgrund früherer Aussagen Lahmeyers. So hatte er nach Berichten erklärt, die Black-Lives-Matter-Bewegung sei von „Hexerei praktizierenden Lesben“ gegründet worden. Zudem veröffentlichte er auf der Plattform X die Aussage, der „Antichrist werde ein Homosexueller jüdischer Abstammung sein.“ 

Flirt-Nachrichten mit Miss Oklahoma 

Im Mittelpunkt der aktuellen Kontroverse stehen Nachrichten an Caitlin Simmons Key, eine ehemalige Miss Oklahoma, die zuvor als Fundraiserin für Lahmeyer tätig gewesen sein soll. Den veröffentlichten Textnachrichten zufolge schrieb Lahmeyer ihr von einer Veranstaltung in Donald Trumps Anwesen Mar-a-Lago und erklärte, sie sehe „schlank und süß“ aus. Als Key nachfragte, warum er ihr von dort aus schreibe, soll Lahmeyer ein Selfie sowie die Nachricht „Ich schreibe dir einfach gern, LOL“ geschickt haben. Später fragte er sie, was sie gerade mache. Nachdem sie geantwortet hatte, sie nehme ein Bad, reagierte er mit einem Herzaugen-Emoji. Anschließend soll er ihr vorgeschlagen haben, ihn kurzfristig in seinem Hotelzimmer zu besuchen.

Später machte Key laut Bericht deutlich, dass eine Beziehung zwischen ihnen nicht infrage komme, solange Lahmeyer verheiratet sei. Nachdem Lahmeyers Ehefrau Kendra von den Nachrichten erfahren hatte, kontaktierte sie Key selbst. Laut dem Bericht schrieb sie: „Du bist eine ehezerstörende Schlampe. Hat es dir Spaß gemacht, unsere Familie zu ruinieren?“ Daraufhin leitete sie die Nachrichten an die Daily Mail weiter. Jackson Lahmeyer gehört zu insgesamt zehn republikanischen Kandidaten, die um den betreffenden Sitz im US-Repräsentantenhaus konkurrieren. Eine öffentliche Stellungnahme Lahmeyers zu den Vorwürfen wurde bisher nicht publik.

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