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„Es ist ein feiger Angriff“ Rennfahrer gegen LGBTI*-feindliche Politik

Von co - 30.07.2021 - 13:00 Uhr
Rennfahrer gegen LGBTI*-feindliche Politik
Foto: © instagram.com_lewishamilton
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Die beiden Formel-1-Champions Lewis Hamilton und Sebastian Vettel sprachen sich gegen die LGBTI*-feindliche Politik Ungarns aus – genauer gesagt gegen das Gesetz zum Verbot von „LGBTI*-Propaganda“, zu dem ein Referendum geplant ist (SCHWULISSIMO berichtete).

„Vor dem Grand Prix an diesem Wochenende will ich meine Unterstützung für diejenigen aussprechen, die von dem LGBTI*-feindlichen Gesetz der Regierung betroffen sind“, schrieb Hamilton auf Instagram. Allein ein solches Gesetz vorzuschlagen sei „inakzeptabel, feige und irreführend“. Jeder Mensch verdiene die Freiheit dazu, er selbst zu sein.

Das Referendum sei laut Hamilton eine Chance dazu, der Regierung zu widersprechen: „Ich beschwöre die Ungarn dazu, im kommenden Referendum abzustimmen, um die Rechte der LGBTI*-Community zu wahren. Sie war noch nie so stark auf eure Unterstützung angewiesen.“

Vettel betrat das Land mit regenbogenfarbenen Converse-Schuhen. Laut PinkNews sagte der Rennfahrer: Es sei „beschämend für ein Land, das in der EU ist, solche Gesetze zu haben oder über solche Gesetze abstimmen zu müssen“. Man müsse sich für diejenigen aussprechen, die von einem solchen Gesetz betroffen sind.

Die Organisation Racing Pride, die sich für Inklusion im Rennsport engagiert, twitterte: „Wir sind Sebastian Vettel und Lewis Hamilton unglaublich dankbar dafür, dass sie aktive, sichtbare Verbündete der LGBTI*-Community sind und dass sie […] Solidarität zeigen.“

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